ELECTRIC WOW

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Bugatti Baby II: Safety Car beim GP Ice Race

Bugattis Baby wagt sich aufs Eis

Besonderer Auftritt von Bugatti: Der französische Autobauer wagt sich mal wieder aufs Eis und nimmt erstmals seit 1960 beim jährlichen GP Ice Race auf der Eispiste und der zugehörigen 50-Meter-Showrunde im österreichischen Zell am See teil. Für Furore sorgen dabei ein Type 51 und ein - vom legendären Type 35 inspirierter - Bugatti Baby II.

mid

Das diesjährige Rennen wurde unter dem Namen "ICEolated" auf dem Flugplatz in Zell am See ausgetragen - aufgrund von Covid-19-Beschränkungen leider ohne Publikum. Bei früheren Rennen umrahmten mehr als 10.000 begeisterte Zuschauer die Rennstrecke, um dieses einzigartige Spektakel zu würdigen.

Trotz seines kleinen Formats wurde der von The Little Car Company gebaute Bugatti Baby II als "Safety Car" eingesetzt und geleitete die Rennwagen vor dem Start auf die Strecke. Die Miniatur-Version des Bugatti Type 35, einer der erfolgreichsten Rennwagen aller Zeiten, trat in einer eigens zu diesem Zweck entworfenen "Ice Spec"-Ausführung an.

Das "Pur Sang"-Modell ist in "French Racing Blue" lackiert und wurde an die winterlichen Bedingungen angepasst, um ein Maximum an Sicherheit zu bieten. Neben Spikereifen, Sperrdifferential und von den 1930er-Jahren inspirierten Rennanzügen mit GP Ice Race Branding war der Bugatti Baby II auch mit einer Warnblinkanlage im Safety-Car-Stil ausgestattet. Als Hommage an den Type 35 und seine historischen Erfolge prangte auf der Karosserie zudem die Nummer 35.

Der Bugatti Baby II ist in drei Versionen verfügbar: Basis, Vitesse und Pur Sang. Die Pur Sang Variante ist für Sammler bestimmt und verfügt über den gleichen Antrieb wie der Vitesse, besitzt jedoch zusätzlich eine handgefertigte Aluminiumkarosserie. Unter Anwendung der gleichen traditionellen Karosseriebautechniken wie beim originalen Bugatti Type 35 stecken in der Fertigung einer Aluminiumkarosserie mehr als 200 Stunden handwerkliches Können.

Die exklusiv mit Hinterradantrieb angebotenen Versionen des Baby II verfügen über einen vollelektrischen Antrieb, hydraulische Hochleistungsbremsen und auswählbare Fahrmodi. Das Basismodell bietet zwei verschiedene Modi: einen Anfängermodus mit einer Leistung von 1 kW, in dem die Geschwindigkeit auf 20 km/h begrenzt ist, und einen Profimodus mit 4 kW Leistung und einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h.

Bei den Versionen Vitesse und Pur Sang kann der Fahrer ebenfalls zwischen dem Anfänger- und dem Profifahrmodus wählen, zusätzlich sorgt jedoch ein aufgerüsteter Antrieb - nur aktivierbar per Bugatti Speed Key - für ein Extra an Leistung. So können die Fahrer insgesamt bis zu 10 kW nutzen. Mit einem Gesamtgewicht von nur 230 Kilogramm wird eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h erreicht. Je nach Gewicht des Fahrers wird die 60-km/h-Marke nach nur sechs Sekunden geknackt.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Nachbericht Fachkongress EL-MOTION

EL-MOTION erfolgreich umgesiedelt

Ende April ging die EL-MOTION 2024 über die Bühne – erstmals war sie in den Wiener Werkshallen angesiedelt. Der Umzug hatte mächtige Gründe: Die immer wichtiger werdenden E-Trucks hatten so genug Platz. 500 Teilnehmende an zweit Tagen ließen sich das nicht entgehen.

Das neue Hashtag-Modell als Concept Car

Smart zählt 1, 3, 5!

Nach dem #1 und dem #3, beide bereits auf den Straßen unterwegs, wird nun das Concept #5 von Smart vorgestellt. Es soll die Marke in die Premium-Mittelklasse einführen. Karosserieform? Na, ein SUV!

Cable-Sherpa beseitigt Elektroauto-Kabelsalat

Der Sherpa trägt das E-Auto-Ladekabel

Ein Start-up aus Oberösterreich kümmert sich um geordnete Abstellplätze, an denen das Ladekabel immer zur Stelle, aber gleichzeitig nie im Weg ist. Das Kabelmanagementsystem sorgt für Barrierefreiheit.

Alfa Romeo Tonale PHEV im Test

Tonale: Lässiger kleiner Bruder

Fünf Jahre jünger und doch ist er dem größeren Stelvio wie aus dem Gesicht geschnitten. Wir fahren den Tonale als Plug-in-Hybrid mit 280 PS Leistung und über 55.000 Euro Kaufpreis.

Elektroauto-Reifen: verschiedene Ansichten

Wie gemacht für E-Autos

Manche Reifen sind es tatsächlich, sie wurden für den Einsatz auf Stromern konzipiert. Andere sind wiederum einfach so „EV Compatible“. Außerdem blicken wir schon jetzt in die Zukunft!

Smatrics und BOE Garagen kooperieren

Parken und laden im urbanen Raum

Stehzeiten nutzen, ohne zusätzliche Ladestopps einzuplanen. Und dazu noch eigene Tarife, wo acht Stunden lang keine Blockiergebühr anfällt. In Wien und Graz werden die ersten BOE-Garagen mit AC-Ladepunkten von Smatrics ausgerüstet.