FAMILIENAUTOS

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Glasklar, dass Familien darauf abfahren
Alexander Seger

Mercedes-Benz T-Klasse im Familienautostest

Die T-Klasse von Mercedes macht keinen Hehl daraus, was sie ist: ein praktischer Hochdachkombi, der Familien beste Raumvielfalt und ordentlich Sicherheit bietet. Das ist klar wie Glas. Ein Ausflug ins Glasmuseum in Weigelsdorf bietet sich im Jahr des Glases also geradezu an

Severin Karl

Die Vereinten Nationen haben 2022 zum Jahr des Glases erklärt. Wie passend, dass das prägnante Glasmuseum im Süden von Wien gerade zehnjähriges Jubiläum feiert. Eine perfekte Fotolocation also für die rubellitrote Mercedes T-Klasse und die Familie Kopf: Sandra, Manuel und die beiden Töchter Mariella (4) und Stella (1,5).

Ohne schwingende Kindertüren

Manuel und Mariella drehen gemeinsam eine Runde im 180 d mit der 7-Gang-DKG. Inzwischen kann uns Sandra in Ruhe aus dem Familienalltag erzählen. Mariella hat nämlich gerade die „Ich-mache-das-alles-alleine!“-Phase, was bei aufschwingenden Autotüren heikel werden kann. Die beiden Schiebetüren der Mercedes T-Klasse sind hier ein Segen und auch im städtischen Bereich sind sie von Vorteil – man braucht einfach weniger Platz in Lücken. Reichlich davon bietet wiederum der Kofferraum, da muss man vor der Urlaubsfahrt nicht lange überlegen.

Von der hochwertigen Innenausstattung, den ganzen Features und „unglaublich viel Stauraum“ ist Sandra positiv überrascht und auch die abgedunkelten Scheiben hinten empfindet sie als sehr angenehm. Nur die Farbgebung überprüft sie lieber im Konfigurator: „Das aufpreisfreie Noseanblau oder das optionale Chromitgrau wären eher meine Wahl …“ Inzwischen ist das Vater-Tochter-Gespann von seiner Spritztour zurück. „Mir gefällt das Auto, ich will es behalten“, stellt Mariella unmissverständlich klar.

Erinnert an die geliebte A-Klasse
„Ich finde diese Metallicfarbe total gut“, beginnt Manuel, der die Konturen des Fahrzeugs dadurch betont sieht. Dazu gibt es fesche Alufelgen und die typischen Einstiegsleisten, „wie es bei einem Mercedes sein soll.“ Vor acht Jahren – die Familienplanung war noch in weiter Ferne – hatte Manuel eine A-Klasse AMG.
„Und jetzt habe ich das Ganze familientauglich vor mir. Mit den futuristischen Lüftungsdüsen und den Chrom-Applikationen – sportlich, wie ich es von der A-Klasse gewohnt bin.“ Beim Fahren ist ihm das souveräne Automatikgetriebe (DKG) aufgefallen, da gibt es kein Ruckeln. Auch die 116 PS des Diesel­motors gehen voll in Ordnung. Während des Shootings ist die T-Klasse lange in der Sonne gestanden. Entsprechend froh war Manuel über die flotte Klimaanlage: „Die hat den Innenraum sofort abgekühlt.“ Beim Stauraum denkt er an das Freizeitvergnügen: „Ein Fahrrad muss man nicht erst zerlegen, um es reinzustellen. Plug & Play sozusagen.“ Bei den Sicherheitsassistenten wünscht er sich aber mehr manuellen Eingriff, um bestimmte Funktionen abschalten zu können – denn manche Warnungen irritieren einfach.

Die liebe Verwandtschaft
Autofans mit geschultem Blick durchschauen die Verwandtschaft der T-Klasse: Der Renault Kangoo ist ein Schwestermodell. MBUX-Bedienung, Sitze, Fahrwerkskomponenten und mehr gibt es aber nur beim Mercedes. Und wer abchecken will, was man mit Glas alles anstellen kann, findet alle Infos zum Museum unter www.kuchlerhaus.at

Mercedes T-Klasse 180 d Progressive

Preis: 33.043,– € (Einstiegspreis ab 31.956,– €)
116 PS/85 kW | 0–100 km/h in 13,2 sec
Getriebe: 7-Gang Automatik
Ø Verbrauch lt. Hersteller (im Test): 5,7 (6,0) /100 km
Ø CO2-Emission lt. Hersteller: 149 g/km
Kofferraum: 520–2.130 | 5 Sitzplätze
3 kindersitztaugliche Fondplätze

Resümee
Praktisches Familienauto mit reichlich Platzangebot, coolen Details und dem gewissen Luxus-Flair.

Was uns gefällt: das hochwertige Interieur,
einfach typisch Mercedes!
Was uns fehlt: rasch auffindbare Off-Knöpfe für diverse übereifrige Assistenten
Familienbonus: eine Menge Raum und tolle Ablagen

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