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So gelingt der Urlaub auf dem Fahrrad

Diese Fehler gilt es zu vermeiden

Eine Radtour ist ein tolles Erlebnis für die ganze Familie. Wenn, ja wenn man nicht schon beim Packen ein paar wichtige Regeln beachtet. Was die häufigsten Fehler sind. Und wie man sie am besten vermeidet.

Fehler 1: Einfach ohne Erfahrung drauflosfahren
Man sollte einige Dinge klären, bevor man tagelang in die Pedale tritt: Sternfahrt von zu Hause aus? Campen oder woanders übernachten, falls es erlaubt ist? Sich sportlich fordern mit Rennrad oder Mountainbike? Danach richtet sich auch die nötige Ausstattung und die Menge des Gepäcks. Also: Genau überlegen, was man sich von dem Trip verspricht, informieren, welche Corona-Regeln gelten, Ziel festlegen, Wetter checken und sich die passende Ausrüstung besorgen.

Fehler 2: Mit ungeeignetem Rad starten
Welches Rad passt zu den Vorstellungen vom gelungenen Bike-Urlaub? Generell wichtig: Die richtige Rahmengröße, Sattel- und Lenkerhöhe müssen zur Körpergröße passen. Faustregel: Das Bein sollte mit der Ferse auf dem Pedal am tiefsten Punkt ausgestreckt sein. Die richtige Lenkerhöhe entlastet den Rücken. Je aufrechter man sitzt, desto bequemer.

Fehler 3: Die falsche Strecke aussuchen
Wie finde ich die richtige Strecke? Radroutenplaner bieten etliche Bundesländer oder Urlaubsregionen online an. Dort findet man abwechslungsreiche Routen, die man entsprechend dem Fitness-Level aussuchen kann, was Kilometer und Steigungen angeht.

Fehler 4: Den Fitnesslevel überschätzen
Was man sich im Fahrradurlaub zutrauen kann, testet man am besten vorher mindestens einen Tag lang. Wer vor dem Urlaub trainieren möchte, kann Radtouren nach und nach ausweiten. Oder eben kürzere Tagestouren und längere Pausen einplanen.

Fehler 5: Am falschen Ende sparen
Welches Equipment sollte mit? Spätestens am zweiten Tag wissen Radwanderer eine gepolsterte Hose und einen bequemen Sattel zu schätzen. Ebenso wirklich regendichte Taschen und hochwertigen Regenschutz für die Fahrer. Neben einem robusten Rad ist die Investition in leichtes Equipment und schnell trocknende Kleidung die halbe Miete. Unverzichtbar: ein hochwertiges Fahrradschloss.

Fehler 6: Nicht abgesichert fahren
Wer gegen kleine und große Missgeschicke gewappnet ist, kann entspannter in die Pedale treten. Fahrradhelme sind zwar in Deutschland keine Pflicht, schützen aber vor schlimmen Kopfverletzungen. Das Rad muss verkehrssicher sein. Vor dem Start prüfen, ob die Reifen intakt sind. Das sollte man dabeihaben: erste Hilfe-Kit, kleine Pumpe, Flickzeug fürs Rad und wissen, wie man es benutzt. Sein Rad sollte man gegen Diebstahl, Sturz- und sonstige Sachschäden absichern. Eine private Haftpflichtversicherung, springt ein, falls sie mit dem Rad anderen einen Schaden zufügen.

Fehler 7: Zu viel Gepäck mitnehmen
Die Packliste für den Radurlaub sollte man sich mehrmals durch den Kopf gehen lassen: bei jedem Teil genau überlegen, ob man es wirklich braucht und ob es eine leichtere Variante gibt. Denn je schwerer das Gepäck ist, desto anstrengender ist das Radfahren.

Fehler 8: Nicht wissen, was wo verpackt ist
Dumm, wenn eine Regenwolke naht und man seinen Regenschutz nicht greifbar hat. Oder wenn man ein durchgeschwitztes Shirt tauschen möchte und dafür alles auspacken muss. Also: Überlegen, was man unterwegs brauchen könnte und das gut erreichbar machen. Bei vielen bewährt haben sich Satteltaschen auf beiden Seiten des Gepäckträgers, damit das Rad im Gleichgewicht ist. Auch für Lenker und Sattel gibt es Taschen. Wichtig ist ein tiefer Schwerpunkt des Gepäcks. Unbedingt vorher Probe fahren, da sich das Rad beladen anders lenken und bremsen lässt.

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