MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Brawn will nur Liberty-Berater sein

Ross Brawn sagt, dass er keinen Vertrag als neuer Formel-1-Geschäftsführer besitzt – dazu sei Liberty Media noch nicht in der Lage.

Ross Brawn hat Medienberichte dementiert, die ihn als neuen Geschäftsführer der Formel-1-WM bezeichnet haben. Am Montag berichtete Auto Bild motorsport, der ehemalige Mercedes-Teamchef habe bereits einen Vertrag bei Liberty Media, dem designierten neuen Mehrheitseigentümer der Rennserie, unterschrieben, um künftig deren Geschicke zu leiten.

Zwar bestätigte der 61jährige, dass er einige beratende Tätigkeiten für das US-amerikanische Unternehmen wahrnehme, er bestritt aber, dass es derzeit schon definitive Jobangebote gebe: "Liberty ist noch nicht weit genug, um irgendwelche Verpflichtungen einzugehen", betonte Brawn gegenüber BBC Sport. "Ich berate sie nur ein wenig, um ihnen dabei zu helfen, die Formel 1 besser zu verstehen – das ist aber alles."

Dass er in Zukunft jedoch eine solche Führungsrolle ausfüllen könnte, dementierte Brawn mit seinen Aussagen nicht explizit. Der Brite hatte sich zuletzt in einem Interview mit The Telegraph prinzipiell bereit erklärt, eine leitende Funktion in der Formel-1-WM zu übernehmen. Auch gegenüber BBC Sport sagte er nun, dass es darauf ankomme, was Bernie Ecclestone in Zukunft mache.

Der mittlerweile 86jährige Brite leitet die kommerziellen Geschicke der Formel-1-WM seit Jahrzehnten faktisch autonom, hat von Liberty Media nun aber mit Chase Carey einen neuen Vorsitzenden zur Seite gestellt bekommen. Es heißt, dass Ecclestone die Weltmeisterschaft übergangsweise noch drei Jahre lang lenken soll, mittelfristig wird er sein Amt aber wohl oder übel abgeben müssen.

Es gilt als wahrscheinlich, dass der Brite keinen direkten Nachfolger erhält; stattdessen sollen seine Aufgaben auf mehrere Personen verteilt werden, von denen Brawn eine sein könnte. Der Verkauf der Formel-1-Anteile von CVC Capital Partners an Liberty Media soll im kommenden Jahr abgeschlossen sein. Dann könnte auch der personelle Umbruch eingeleitet werden – mit oder ohne Ross Brawn.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: News

Weitere Artikel:

Samt "Großem Preis" am Schrannenplatz

Rückblick auf die Mödling Classic 2026

Bestes Wetter war den Fahrern am 9. Mai bei der Veranstaltung der Classic Rallye Staatsmeisterschaft hold. Im Feld von 75 Fahrzeugen sammelte ein Porsche 356 C von 1965 die wenigsten Strafpunkte. Wie gewohnt gab es wieder eine eigene Gäste-Wertung.

Sollte sich Max Verstappen mit seiner Kritik an der Formel 1 zurückhalten? Ex-Pilot Juan Pablo Montoya bringt eine mögliche Rennsperre für den Niederländer ins Spiel

Schulter und Fuß in einem Eingriff

Marc Marquez in Madrid operiert

Nach dem Sturz in Le Mans wurde Marc Marquez in Madrid operiert - Die Eingriffe an der rechten Schulter und am rechten Fuß sind erfolgreich verlaufen

Valtteri Bottas über Mercedes-Zeit

"Ich hasste den Rennsport"

Valtteri Bottas spricht offen über mentale Probleme während seiner Zeit bei Mercedes und verrät, wie sehr ihn die Saison 2018 neben Lewis Hamilton belastet hat