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Force-India-Teamchef erneut in Haft

Noch mehr Geldwäsche? Vijay Mallya sitzt erneut in einem britischen Gefängnis ein – der Inder wehrt sich gegen seine Auslieferung.

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate ist Force-India-Teamchef Vijay Mallya in seiner aktuellen Wahlheimat Großbritannien in Haft genommen worden. Die britischen Behörden haben damit auf weiter Vorwürfe aus Indien reagiert. Gegen den Geschäftsmann wird in mehreren Fällen wegen Geldwäsche ermittelt. In Großbritannien ist Mallya per gerichtlichem Beschluss zunächst bis 4. Dezember 2017 festgesetzt, somit wird er in der laufenden Formel-1-Saison kein Rennen mehr vor Ort verfolgen können.

Bei der Anhörung vor Gericht antwortete der 61jährige auf die Frage, ob er mit einer Auslieferung nach Indien einverstanden sei mit einem knappen Nein. Somit wird erst Anfang Dezember darüber verhandelt, ob Mallya abgeschoben wird oder nicht. Die Vorwürfe wiegen schwer. "Die Regierung in Indien hat weitere Fälle von Geldwäsche dargelegt", hieß es seitens der britischen Justiz.

Weiters wird in der Darstellung des Gerichts erörtert, dass diese neuen Fälle genauer darlegten, welchen Weg die gewaschenen Gelder genommen haben: "Unter anderem sind offenbar größere Summen in den Force-India-Rennstall geflossen." Die indischen Behörden fassen die zahlreichen Verfahren wegen Geldwäsche nun in einem einzigen zusammen. Die Anwälte von Mallya haben bis Ende Oktober Zeit bekommen, eine Stellungnahme abzugeben, im November soll es weitere Verhandlungen geben.

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F/India mit Imageproblem F/India mit Imageproblem Mallya froh über Verhaftung Mallya froh über Verhaftung

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