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Weltrat beschließt regulative Details

Die FIA hat kleinere Änderungen am sportlichen und technischen Reglement der Saison 2019 vorgenommen; Autos werden wieder schwerer.

Die FIA hat unter anderem eine Aufhebung von CFD-Beschränkungen beschlossen; der Motorsportweltrat gab hierzu bekannt, dass es den Teams erlaubt ist, Computersimulationen für die Entwicklung ihrer Boliden ab der Saison 2021 unbegrenzt durchzuführen. Bisher waren die Rennställe in Sachen Computational Fluid Dynamics, also der Berechnung von Strömungsmechanik, per Reglement eingeschränkt.

Dies könnte vor allem den größeren Teams zugute kommen, weil sie über mehr Ressourcen verfügen. Im Windkanal bleibt hingegen genau festgelegt, mit welcher Art von Modellen die Rennställe wie lange forschen dürfen; diesbezügliche Beschränkungen bleiben aufrecht.

Der Weltrat hat überdies noch einige kleinere Anpassungen am Reglement vorgenommen. So soll etwa klarer werden, welcher Fahrer welche Position in der Startaufstellung einnehmen wird, auch wenn mehrere Rückversetzungen ausgesprochen wurden. Wie das allerdings sichergestellt werden soll, ließ die FIA in ihrer Mitteilung offen. Fest steht hingegen, dass sich das Mindestgewicht schon in der kommenden Saison abermals auf nunmehr 743 Kilogramm erhöhen wird.

Änderungen am sportlichen Reglement 2019

• die Benzinhandhabung bei Testfahrten hat die gleiche zu sein wie an Rennwochenenden
• auch bei mehrfachen Strafen muss das Zustandekommen der Startaufstellung nachvollziehbar sein
• nachdem das Safety Car an die Box abgebogen ist, gilt die gelbe Flagge, bis die Autos die SC1-Linie erreichen
• unlimitierte CFD-Nutzung für die Entwicklung der 2021er-Autos

Änderungen am technischen Reglement 2019

• Anpassung von Artikel 3 (Dimensionen des Autos) zwecks erhöhter Klarheit in einigen Bereichen, insbesondere beim Frontflügel
• Anpassung von Artikel 4 mit einer Anhebung des Gewichtslimits des Autos von 740 auf 743 Kilogramm

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