MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Platz 15 für Albon: Letzte Chance verspielt? Alexander Albon drehte sich nicht nur einmal an diesem Wochenende
Motorsport Images

Wieder keine Punkte: Albon nutzt Bewährungschance Imola nicht

Alexander Albon hat sich mit einem selbstverschuldeten Dreher um alle Punkte in Imola gebracht - War das die letzte Bewährungschance für den Thailänder?

War das der endgültige Sargnagel in Alexander Albons Red-Bull-Karriere? Auch in Imola blieb der Thailänder ohne Punkte - zum dritten Mal in Folge. In der Schlussphase schmiss Albon mögliche Punkte durch einen selbstverschuldeten Dreher weg, sodass ihm so langsam die Argumente auszugehen drohen.

"Das war ein schwieriges Rennen für Alex", muss auch Red-Bull-Teamchef Christian Horner eingestehen. Albon hing das gesamte Rennen über hinter Charles Leclerc (Ferrari) und Daniel Ricciardo (Renault) auf Rang sechs und kam nicht vorbei. "Für mich gab es da nicht viel zu tun", sagt er.

Etwas Aufregung brachte noch einmal der Abflug seines Teamkollegen Max Verstappen, der das Safety-Car auf die Strecke schickte. Doch während einige Konkurrenten wie Sergio Perez (Racing Point) und Daniil Kwjat (AlphaTauri) an die Box kamen, um sich frische Reifen zu holen, blieb Albon auf seinen fast 40 Runden alten Hards draußen - ein Fehler.

Denn nach der Freigabe fiel die Konkurrenz über ihn her, und Albon drehte sich ausgangs von Kurve 6. "Rückblickend betrachtet hätten wir wohl reinkommen sollen. Natürlich waren wir das erste Auto auf kalten Reifen, auf das sie aufgelaufen sind. Es wäre daher immer schwierig gewesen, sie hinter uns zu halten."

Beim anschließenden Dreher will Albon einen kleinen Kontakt gespürt haben: "Ich glaube, irgendjemand hat mich getroffen, so fühlte es sich an", sagt er. Doch in der Tat war kein anderer Fahrer für seinen Fehler verantwortlich. "Er hat es einfach verloren", sagt Horner. "Dann waren es kalte Reifen und fehlender Abtrieb", ärgert sich Albon.

Und so bleibt für den Thailänder wieder einmal nur der Konjunktiv: "Wenn wir in die Box gekommen wären, hätten wir ein Podium holen können", glaubt er. Die Realität ist eine andere: "Es ist frustrierend, dass er wieder ohne Punkte nach Hause kommt - für ihn und das Team", so Horner.

Die Chancen auf das Stammcockpit 2021 dürften sich damit nicht erhöht haben, auch wenn er selbst sagt, dass es rückblickend betrachtet "kein schlechtes Wochenende" für ihn war. "Wir versuchen jetzt mit ihm zwischen hier und der Türkei zu arbeiten und ihn wieder aufzubauen", kündigt Horner an.

Motorsport-Total.com

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Regen-Hängepartie in Malaysia

Verstappen fightet Mercedes-Duo nieder!

Erst wurde gar nicht gefahren, dann ging's richtig zur Sache: Max Verstappen feiert beim Grand Prix von Bahrain seinen ersten Sieg in der Formel-1-Saison 2026

GP von Aserbaidschan: Bericht

George Russell fixiert Sieg in Baku!

Nach zwei Safety-Car-Phasen war der Druck beim Grand Prix von Aserbaidschan größer als gedacht, letztendlich gewann George Russell aber vor Max Verstappen

GP von Bahrain in Sepang: Qualifying

Verstappen vor Hamilton - Mercedes chancenlos

Red Bull ist beim Grand Prix von Bahrain wieder voll da: Max Verstappen auf Pole, Isack Hadjar auf Platz 3 - und dazwischen Lewis Hamilton in der ersten Startreihe

Offiziell: Hadjar bleibt

Isack Hadjar verlängert bei Red Bull

Red Bull schafft Klarheit für 2027: Isack Hadjar bleibt Teamkollege von Max Verstappen - Teamchef Laurent Mekies erklärt die Entscheidung

Ford wird 2027 mit einem LMDh-Boliden in der Langstrecken-WM antreten, nicht in der amerikanischen IMSA-Serie: Ford-Sportchef Mark Rushbrook erklärt die Gründe

Bitterer Siegverlust für Alpine bei den 6 Stunden von Fuji und unerwarteter Toyota-Triumph - Wilder Crash in der LMGT3 sorgt für Diskussionen