MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: Kogler bekennt sich zu Spielberg

"Ich hab mich dafür eingesetzt, dass die Formel 1 zurückkommt"

Geht's nach dem neuen Vizekanzler Werner Kogler von den Grünen, so steht der Fortsetzung der Formel-1- Tradition in Österreich nichts im Wege.

Foto: LAT

Nicht nur Fahrer wie Lewis Hamilton und Sebastian Vettel sind sich ihrer ökonomischen Verantwortung bewusst und setzen sich deshalb aktiv für den Klimaschutz ein. Auch die Formel-1-Bosse selbst nehmen das Thema ernst und haben sich für die Zukunft hohe Ziele gesteckt, um den Sport klimaverträglicher zu machen.

Derzeit ist der CO2-Fußabdruck der Formel 1 noch groß, die Umweltbelastung hoch. Gehört sie deshalb in ihrer jetzigen Form abgeschafft? "Nein, im Gegenteil", findet Österreichs Grünen-Chef Werner Kogler. "Ich glaube zwar, dass vielleicht einige diese Meinung haben werden. Bei mir persönlich ist es andersrum."

Der 58-Jährige ist in der neuen Koalition nicht nur Vizekanzler, sondern hat auch das Amt des Sportministers inne. Im Gespräch mit 'Krone.at' bekennt er sich zur Formel 1: "Ich bin vor vielen Jahren schon damit aufgefallen, als Grüner den - damals noch - Österreichring zu verteidigen. Dass er überhaupt wieder zurückkommt."

Mittlerweile ist der Red Bull Ring einer der größten Publikumsmagnete in der Formel-1-Saison und rangiert auf der Beliebtheitsskala der Fans und Fahrer weit vorn. Kogler verrät: "Ich bin selber auch ein Konsument. Obwohl mich die Formel 1 früher öfter interessiert hat, muss ich zugeben." Und wie sieht die Klimazukunft der Serie aus?

"Natürlich wird es langfristig darum gehen, alles unter einen Hut zu bringen. Genauso wie wir Wirtschaft und Umweltschutz und vor allem Klimaschutz unter einen Hut zu bringen haben. Da gibt es ja viele Chancen in dem Bereich", sagt der grüne Sportminister. Er weiß: "Beim Sport geht es um Image und um Vorreiterrollen."

"Ich denke, die klassische Formel 1 wird es noch lange geben. Es wird aber auch andere Motorsport-Events geben, wo vielleicht auch mehr auf abgasfreie Antriebstechnologien gesetzt wird. Aber wie gesagt, das ist nicht primär ein Problem", urteilt Kogler. Die Formel 1 selbst hat sich vorgenommen, bis 2030 klimaneutral zu sein.

© Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Chaos in der Formationsrunde

Warum sind die Fahrer im Regen ausgerollt?

FIA-Technikchef Nikolas Tombazis erklärt die Hintergründe zum Chaos in der Einführungsrunde von Sepang: Hamilton & Co. bleiben ohne Vortrieb liegen

Ferrari bezieht Stellung zu Gerüchten

Frederic Vasseur vor dem Aus?

Das Ferrari-Management bestätigt das volle Vertrauen in Teamchef Frederic Vasseur - Zuvor hatte es Gerüchte rund um Ex-Red-Bull-Teamchef Christian Horner gegeben

Franco Colapinto reißt sowohl Teamkollege Pierre Gasly als auch Weltmeister Lando Norris aus dem Rennen: So erklärt der Alpine-Pilot seinen "großen Fehler" in Baku

Regen-Hängepartie in Malaysia

Verstappen fightet Mercedes-Duo nieder!

Erst wurde gar nicht gefahren, dann ging's richtig zur Sache: Max Verstappen feiert beim Grand Prix von Bahrain seinen ersten Sieg in der Formel-1-Saison 2026

GP von Aserbaidschan: Bericht

George Russell fixiert Sieg in Baku!

Nach zwei Safety-Car-Phasen war der Druck beim Grand Prix von Aserbaidschan größer als gedacht, letztendlich gewann George Russell aber vor Max Verstappen