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Formel 1: News

Zehn bis zwöf Siege? Wolff sieht ein Ende dieser Ära kommen...

Mit elf Siegen dominierte Lewis Hamilton in der Saison 2019 - doch Toto Wolff sieht wegen dem Erstarken der Konkurrenz ein Ende dieser Ära kommen...

Elfmal stand Lewis Hamilton in der Formel-1-Saison 2019 ganz oben auf dem Podest. Damit egalisierte er seine persönliche Bestmarke aus den Jahren 2014 und 2018. Zudem nahm er als Zweiter und Dritter sechs weitere Mal auf dem Treppchen Platz, womit er jenes in 21 Rennen überhaupt nur viermal verpasste.

Kein Wunder, dass der Mercedes-Pilot am Ende satte 87 Punkte Vorsprung auf seinen nächsten WM-Verfolger und Teamkollegen Valtteri Bottas hatte. Doch die Konkurrenz schläft nicht. Mit Max Verstappen im Red Bull und Charles Leclerc im Ferrari mischten des Öfteren zwei weitere Gegner und Teams im Kampf um das Podium mit.

Mercedes-Teamchef Toto Wolff glaubt deshalb, dass die Zeit der Dauersiege vorbei ist: "Wir haben immer den Standpunkt vertreten, dass, wenn wir die Regeln in Ruhe lassen, die Leistungskonvergenz eintreten würde - zumindest besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Konvergenz stattfindet", analysiert der Österreicher.

Und genau das sei eingetreten: "Man kann wohl sagen, dass es drei Teams gibt, die heute in der Lage sind, Rennen und wahrscheinlich Meisterschaften zu gewinnen, wenn die Dinge zusammenpassen." Dazu zählen neben Mercedes auch Ferrari und RB Racing.

Für die Zukunft sieht Wolff jedoch noch einen weiteren Gegner emporkommen: "McLaren hat massiv aufgeholt, wahrscheinlich die steilste Leistungskurve aller Teams hingelegt und wird meiner Meinung bald noch näher dran sein. Insgesamt bewerte ich das als eine viel härtere Saison", resümiert der Mercedes-Teamchef - auch wenn der große Punktevorsprung das auf den ersten Blick nicht unbedingt wiedergibt.

In der kommenden Saison rechnet er mit einem engeren Kampf: "Ich glaube nicht, dass wir für das nächste Jahr zehn oder zwölf Rennsiege pro Team sehen werden. Aber natürlich werden wir alles versuchen, um unsere Schwächen zu optimieren und weiterhin gut zu funktionieren", gibt sich Wolff weiter kämpferisch.

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