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Formel 1 startet #WeRaceAsOne-Kampagne So könnte das Regenbogen-Logo auf den Autos platziert werden
McLaren

Regenbogen auf Autos & Co.: Formel 1 startet #WeRaceAsOne-Kampagne

Die Formel 1 hat sich die Themen Vielfalt und COVID-19 auf die Fahne geschrieben und eine neue Kampagne gestartet - Neues Regenbogen-Logo auf Autos & Co.

Die Formel 1 hat kurz vor dem Neustart der Saison 2020 eine neue Kampagne gestartet, die sich um die Themen Vielfalt und den Kampf gegen COVID-19 dreht. Die Kampagne #WeRaceAsOne dankt dabei allen, die in den vergangenen Monaten mit dem Coronavirus zu tun hatten.

Als Symbol hat die Formel 1 ein Regenbogen-Logo designt, das die Farben von allen zehn Teams trägt und auf den Autos sowie an diversen Orten an den Strecken zu sehen sein wird. Zudem sollen Produkte mit dem Logo verkauft werden und die Einnahmen davon an wohltätige Zwecke gehen.

Doch damit nicht genug: Zum Saisonauftakt in Österreich beginnt die Kampagne "Racism must end" (deutsch: Rassismus muss enden), bei der auch Grafiken um die Strecke zu sehen sein werden. Außerdem wurde eine Task Force zum Thema Vielfalt und Gleichheit gegründet.

"Wir glauben, dass wir als erster international zurückkehrender Sport einen Unterschied machen können und mit unserer Stimme diese wichtigen Probleme angehen können", heißt es in einem Statement der Formel 1.

Die Serie betont, dass es sich dabei nicht um ein Thema handelt, das in einer Woche oder einem Jahr keine Rolle mehr spielt, wenn die Schlagzeilen aus den Nachrichten verschwinden. "Es wird die Strategie der Formel 1, einen konkreten Unterschied in unserem Sport und der Gesellschaft zu machen, unterstreichen."

Den Regenbogen als Symbol habe man ausgewählt, weil er immer wieder international verwendet wurde, um Gemeinschaften zusammenzubringen.

Formel-1-Boss Chase Carey sagt, dass der Saisonauftakt in Spielberg nicht nur für die Formel 1 selbst wichtig sei, "er ist auch ein Zeitpunkt, an dem man die Probleme, die größer als ein Sport oder ein Land sind, anerkennen sollte". Auch die Formel 1 selbst soll in Zukunft "vielfältiger und integrativer" sein.

FIA-Präsident Jean Todt ergänzt, dass auch der Verband laut seinen Statuten "gegen jede Form der Diskriminierung, vor allem aufgrund von Hautfarbe, Geschlecht, Religion, Herkunft oder sozialem Ursprung" kämpft. "Wir müssen Diversität im Motorsport fördern", so der Franzose.

Motorsport-Total.com

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