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Doppelwinkel statt Stern

Kimi Räikkönen hatte ein Angebot von Mercedes auf dem Tisch liegen, doch der Finne saß im Geiste schon im Rallyeauto und unterschrieb bei Citroen.

Kimi Räikkönen war für wenige Tage eine der heißesten Aktien auf dem Transfermarkt der Formel 1. Unmittelbar nach seinem Aus bei Ferrari interessierten sich die Rennställe gleich reihenweise für den schnellen Finnen - letztendlich machte aber die Rallye-WM das Rennen: Räikkönen startet 2010 für das Juniorteam von Citroën. Ein Angebot vom Mercedes-Werksteam schlug der 30-Jährige aus.

Dies bestätigt Räikkönens Manager Steve Robertson gegenüber der finnischen Zeitung 'Turun Sanomat': "Mercedes wollte Kimi haben", gibt Robertson zu Protokoll. "Zu diesem Zeitpunkt hatte er sich allerdings bereits dazu entschlossen, in die Rallye-WM zu wechseln. Und wenn Kimi erst einmal eine Entscheidung getroffen hat, dann bleibt er auch dabei", erklärt der Manager des Rennfahrers.

Somit ist der Weltmeister von 2007 zumindest im kommenden Jahr nicht in der Formel 1 unterwegs - und kann sich bei Citroën einen lange gehegten Wunsch erfüllen, wie Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali gegenüber 'Autosprint' erläutert: "Über eine solche Möglichkeit hat Kimi schon einige Jahre lang mit mir gesprochen. Er wollte schon immer Rallyes auf WM-Niveau bestreiten."

"Im kommenden Jahr wird er viele seiner Zweifler sicherlich schwer überraschen", meint Domenicali. "Mit diesen Autos wird Kimi gewiss vom Fleck weg schnell sein. Kimi ist ein instinktiver Rennfahrer und noch dazu ein sehr exzellenter. Diese Qualität wird ihm auch bei seinem Wechsel in den Rallye-Sport gut zu Gesicht stehen", vermutet der Italiener. "Das hat er schon im Grande Punto gezeigt."

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