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Russland ausgeschlossen: Masepin fährt staatenlos Nikita Masepin darf sein Land zwei Jahre lang nicht repräsentieren
Motorsport Images

Nation ausgeschlossen: Masepin darf nicht unter russischer Flagge starten

UPDATE: Weil sein Land vom Internationalen Sportgerichtshof gesperrt wurde, darf Nikita Masepin in der Formel 1 nicht als Russe starten - Auch keine Hymne im Siegfall

Nikita Masepin wird in der kommenden Formel-1-Saison nicht unter russischer Flagge starten dürfen. Das ist eine Konsequenz aus der Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofes CAS, Russland von allen internationalen Sportevents auszuschließen. Grund für die Strafe waren Daten-Manipulationen aus dem Moskauer Doping-Kontrolllabor.

Zwar wurde die ursprünglich angedachte Sperre Russlands im Dezember von vier auf zwei Jahre halbiert, trotzdem bedeutet das, dass es bei den nächsten Olympischen Spielen oder der Fußball-Weltmeisterschaft kein eigenständiges russisches Team geben wird - und dass auch russische Motorsportler in FIA-Weltmeisterschaften nicht für ihr Land fahren dürfen.

Das hat der Russische Automobilverband RAF verkündet, nachdem man in der Vorwoche eine Klarstellung vom CAS bekommen hatte.

Russische Fahrer dürfen keine Nationalflaggen und -symbole verwenden, genauso sieht es auch mit der Verwendung des Wortes Russe oder Russland aus, außer es steht in Verbindung mit der Bezeichnung "neutraler Sportler". Das heißt: Fahrer dürfen sich immer noch etwa "neutraler Sportler aus Russland" nennen.

Sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass Haas-Pilot Masepin ein Rennen gewinnt, dann würde bei der Siegerehrung nicht die russische Nationalhymne gespielt werden. Auch vor dem Event in Sotschi wird es keine Hymne geben.

Der Event selbst darf jedoch weiter stattfinden, wenn er aus Vertragsgründen nicht abgesagt werden kann. Sotschi besitzt in der Formel 1 einen Vertrag bis 2025 und sollte daher auch 2021 regulär stattfinden können.

Ferrari-Junior Robert Schwarzman darf in der Formel 2 hingegen weiter unter der russischen Flagge fahren. Die Serie ist im Gegensatz zur Formel E, der Langstrecken-WM oder der Rallye-WM nicht als FIA-Weltmeisterschaft deklariert und fällt damit nicht unter die Strafe des CAS. Sollte er 2022 in die Formel 1 aufsteigen, würde für ihn aber das Gleiche wie für Masepin gelten.

Die Sperre gilt bis zum 16. Dezember 2022.

UPDATE: Am 4. März hat Haas seinen neuen VF-21 in den Farben der russischen Nationalflagge präsentiert. Die Farben der Flagge sind weiterhin auf Teamkleidung oder als Lackierung erlaubt und wurden von der FIA auf Anfrage von Haas durchgewunken.

Motorsport-Total.com

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