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50 Jahre später

Aston Martin steigt in die Top-Liga der Sportwagen auf und nimmt nach einem halben Jahrhundert wieder den Gesamtsieg in Le Mans in Angriff.

Lola liefert das Chassis für dieses prächtig livrierte Werksauto, die Basis ist der 2008er-Wagen des Teams Charouz.Racing System. Damit konnte die tschechische Mannschaft voriges Jahr einige Achtungserfolge gegen die Dieselautos erringen.

Auch beim Motor greift Aston Martin Racing auf die Erfahrungen des Vorjahres zurück und bringt den 7 Liter großen V12 auf Produktionsbasis wieder zum Einsatz.

Volle Saison

Gefahren wird, erfreulicherweise, die gesamte Le Mans Series; damit hat das Audi-Team von Colin Kolles heuer zumindest einen ernstzunehmenden Rivalen (die Ankündigung der Pläne von Peugeot steht ja noch aus).

Daneben nennt man auch für Le Mans, und in Anbetracht der PR-Wirksamkeit des Einsatzes wird der ACO sicherlich zwei Plätze in der Startaufstellung freimachen können.

Fünf Fahrer stehen bereits fest: das im Vorjahr erfolgreiche Duo Stefen Mücke und Jan Charouz wird von Tomas Enge, Darren Turner und Harold Primat ersetzt. Um den sechsten Fahrer in Le Mans wird noch ein Geheimnis gemacht.

Der Angriff auf den Sieg gegen die Diesel-Phalanx von Audi und Peugeot kommt 50 Jahre nach dem Triumph von Roy Salvadori und Carroll Shelby im DBR1.

GT-Pläne

Die GT1-Klasse wird in ihrem letzten Jahr nicht mehr vom Werksteam beschickt, Aston Martin sichert aber allen privaten Mannschaften die nötige technische Unterstützung zu.

In der GT2-Klasse dagegen (die 2010 zur neuen GT1 wird) sehen wir zumindest einen V8 Vantage in der Le Mans Series am Start. Der britische Wissenschaftsminister Paul Drayson wird über ein eigenes Team ein Fahrzeug mit E85-Antrieb einsetzen.

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