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Biker-Kultveranstaltung

Die Biker-Kultveranstaltung feiert heuer ihr 10-jähriges Jubiläum.

Johannes Mautner Markhof

Die Kinder des Heimes „An der alten Stadtmauer“ zählen schon die Tage bis zum 16. Juni – und das nicht ohne Grund. Schließlich erwarten sie Besuch: Rund 7.000 Motorradfahrer werden sich an diesem Tag mit Spielsachen und Sportgeräten auf den Weg zu ihnen machen. Schon über ein Jahr arbeiten Ernst Graft jun. und seine Freunde an der Jubiläumsauflage der Toy-Run. „Natürlich hoffen wir auf Schönwetter“, so Graft, „weil mehr Teilnehmer bedeuten automatisch mehr Spenden.“

Ehrensache, dass jeder Cent nachweislich den Kindern zu Gute kommt: „Einmal das Meer riechen, einmal mit aufgekrempelten Hosenbeinen in der Brandung stehen und den Sand zwischen den Zehen spüren – das soll auch für Kinder möglich sein, die ohne eigene Eltern aufwachsen müssen!“, erzählt Graft.

Über € 203.370,- konnte die Toy-Run seit 1992 aufbringen. Dieses Geld wird ausschließlich für Freizeitaktivitäten der Kinder verwendet – für Ausflüge, Urlaube und ähnliche Veranstaltungen, die sonst aus dem Budget der Heime nicht finanziert werden könnten. Jeder Motorradfahrer spendet dafür mindestens € 10,-, jeder Beifahrer mindestens € 5,-. Darüber hinaus ist der kilometerlange Konvoi mit Geschenken und Spielsachen beladen, die ebenfalls dem Kinderheim übergeben werden.

Begleitet wird der Konvoi neben den 160 dafür besonders geschulten Toy-Run-Securitys auch von Motorrädern der Polizei, Gendarmerie, Rettung, Feuerwehr und Pannenhilfe. Trotz hervorragender Zusammenarbeit mit den Einsatzkräften sind aber vorübergehende Verzögerungen im Sonntag-Vormittagsverkehr des 16. Juni möglich. „Wenn die anderen Verkehrsteilnehmer hören, dass ein Kinderheim Ziel der Biker-Benefizveranstaltung ist, reagieren sie sehr verständnisvoll“, bedankt sich Ernst Graft jun. bereits jetzt bei Autofahrern, die in Wien und im nördlichen Niederösterreich vielleicht einige Minuten warten werden.

www.toyrun.at

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