Motorrad

Inhalt

Zukunfts-Bike: BMW Concept Link BMW Concept Link 2017

Analog war gestern

Das neueste Zukunfts-Fahrzeug von BMW heißt Concept Link und ist ein futuristisches Motorrad, das in Design und Technik ganz neue Wege geht.

mid/Mst

Hier geht's zu den Bildern

Auf dem Concorso d'Eleganza Villa d'Este 2017 präsentiert BMW die Motorrad-Studie Concept Link zum ersten Mal der Öffentlichkeit. Die Designstudie schaffe die Verbindung zwischen digitaler Vernetzung und den Anforderungen von Einspurmobilität im urbanen Umfeld, heißt es bei BMW.

"Das BMW Motorrad Concept Link zeigt ein neues Verständnis urbaner Mobilität. Es verlinkt die digitale mit der analogen Welt und stellt den Fahrer mit seinen Mobilitätsbedürfnissen in den Mittelpunkt. Als Bindeglied zwischen Funktionalität und Digitalisierung ist es sowohl Fortbewegungs- als auch Kommunikationsmittel", sagt Edgar Heinrich, Leiter Design BMW Motorrad.

Aufgrund des Elektroantriebs mit der Batterie im Unterboden und einem kompakten Motor an der Hinterachse konnte ein völlig neues Misch-Design aus Motorrad und Scooter mit lang gestrecktem, aerodynamischem Körper umgesetzt werden, das mit einer klassischen Motorrad-Konstruktion nichts zu tun hat. "Das Motorrad bricht bewusst mit allen bisherigen Sehgewohnheiten." erklärt Alexander Buckan, Leiter Fahrzeugdesign BMW Motorrad. Auffälliges Design-Merkmal sind etwa die schmalen LED-Frontleuchten.

Concept Link soll insbesondere in der Stadt seine Stärken ausspielen - leichtes und agiles Handling, gepaart mit dem schnellen Antritt des E-Antriebs. Für leichteres Manövrieren ist sogar ein Rückwärtsgang im Paket enthalten. Die in Längsrichtung verstellbare Sitzbank lässt sich individuell einstellen.

Besonders wichtig ist beim Concept Link das Thema Vernetzung: Per Handstreich über den Ärmel der dazugehörigen Motorradjacke lässt sich beispielsweise das Gepäck-Abteil öffnen. Außerdem ist das Navi mit dem Kalender des Fahrers gekoppelt und berechnet die Route zum nächsten Termin. Ein großes Touchpad macht weitere Informationen zu Infotainment, Konnektivität oder Routenplanung sichtbar und steuerbar. Insgesamt wirkt die Sache konsequent zu Ende gedacht. Deshalb würde es kaum überraschen, wenn in rund zwei Jahren ein sehr ähnliches Serienmodell auf den Markt käme.

Drucken

Ähnliche Themen:

19.07.2017
Einfach gut

Wie der Name schon sagt: Nicht viel mehr als pures Motorradfahren bietet die reduzierte, dafür relativ erschwingliche BMW R nineT Pure.

14.06.2017
Voll vernetzt

Mit dem neuen AK 550i ABS bringt Kymco einen Mischling an den Start, der die besten Eigenschaften eines Rollers und eines Motorrads vereint.

30.01.2017
Markenrekord

Die bike-austria findet in Tulln vom 3. bis 5. Februar 2017 statt. 160 Firmen präsentieren 340 Marken aus Japan, Europa und den USA.

Jubiläums-Rabbit VW Golf - seit 40 Jahren Nummer 1, Teil 12

Seit 40 Jahren ist der VW Golf das meistverkaufte Auto in Österreich. Volkswagen feiert dieses Jubiläum mit dem Sondermodell Rabbit 40.

Erfolgsserie Land Rover auf den Spuren des Ur-Vaters

Mit dem spartanischen Land Rover - im Nachhinein als Serie 1 bezeichnet - fing 1948 die Erfolgsgeschichte der britischen Offroader-Marke an.

Formel 1: News Renaults neue MGU-K zu unzuverlässig

Die überarbeitete Hybridkomponente von Renault muss abspecken – sie zeitnah auszuliefern, würde Strafversetzungen nach sich ziehen.

Mehr Spannung Kia setzt auf 48-Volt-Hybridisierung

Diese Kombination hat Zukunft: Im Herbst legt Kia sein erstes Fahrzeug mit 48-Volt-Diesel-Mildhybrid auf, und zwar das Kompakt-SUV Sportage.