ZWEIRAD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Österreich: Verhüllungsverbot gilt nicht beim Biken

Offenes Visier?

Das in Österreich beschlossene religiöse Anti-Gesichtsverhüllungsgesetz sorgt für Verwirrung in der Motorradszene. Aber: alles im grünen Bereich.

Foto: KTM

Ab 1. Oktober tritt in Österreich das Anti-Gesichtsverhüllungsgesetz in Kraft. Wie auch in anderen Ländern bezieht sich das Österreichische Gesetz primär auf bestimmte religiöse Verhüllungen. Es sieht vor, dass an öffentlichen Orten oder in öffentlichen Gebäuden das Gesicht nicht durch Kleidung oder andere Gegenstände in einer Weise verhüllt oder verborgen werden darf, dass es nicht mehr erkennbar ist.

Seit einigen Wochen besteht in Teilen der Bikerszene das Gerücht, dass dadurch auch Motorradfahrer, die ihr Gesicht durch verdunkelte Vollvisierhelme, sogenannte Schläuche oder Halstücher bis über die Nase verbergen, abgestraft werden könnten. „Diese Befürchtungen bestehen völlig zu Unrecht“, kann Dr. Stefan Mann, Leiter der ARBÖ-Rechtsabteilung, beruhigen.

Das Gesetz sieht zahlreiche Ausnahmen vor, die selbstverständlich auch das normale Motorradfahren umfassen. „Natürlich ist es keine gute Idee mit einem heruntergeklappten Vollvisierhelm in eine Bank zu stürmen um offene Erlagscheine einzuzahlen“, so Mann weiter. „Aber das war es auch bisher nicht. Die Gefahr von Missverständnissen hat auch in der Vergangenheit bestanden. Klar ist: Wer vom Bike absteigt, hat den Helm und den Gesichtsschutz abzunehmen“.

Eine der zahlreichen Ausnahmetatbestände ist gegeben, wenn die Verhüllung einer gesetzlichen Verpflichtung entspricht. Eine solche gesetzliche Bestimmung trifft eindeutig auf das Tragen eines Sturzhelmes zu. Wer unter seinem Sturzhelm einen sogenannten Schlauch oder ein Halstuch trägt, macht dies im Regelfall aus gesundheitlichen Gründen, um zu verhindern, dass entweder kalte Luft in die Atemwege gelangt oder dass Insekten eingeatmet werden, somit bestehen auch hier keinerlei Bedenken. Gleiches gilt natürlich auch fürs Schifahren.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

95 Prozent neu für den Jahrgang 2024

KTM präsentiert neue EXC-Modelle

Für die Überarbeitung der EXC-Modelle hat KTM sich auf Klotzen statt Kleckern besonnen. Ganze 95 Prozent der Komponenten sind neu, darunter auch der Rahmen, die Gabel und vieles mehr.

Willhaben hat zum Saisonstart erhoben, wie es um den Zweirad-Markt so bestellt ist. Das Ergebnis: Bei den Suchanfragen "gewinnt" KTM vor Yamaha und Honda, wobei das Angebot insgesamt um 12 Prozent höher ist als im Vorjahr.

Alter Stil, kombiniert mit modernen Elementen

Grobe Überarbeitung für die Vespa GTV 300

Ohne die typischen Design-Elemente aufzugeben, zeigt sich die Vespa GTV 300 nun moderner denn je. Dafür sorgen neben der neuen Karosserie auch echte High Tech-Features.

Die Bremsen am Motorrad richtig warten und tunen

Von schwammig zu standfest

Die Bremsanlage ist zweifellos eine der sicherheitsrelevantesten Komponenten an jedem Motorrad. Sie entscheidet nicht nur über den Anhalteweg in kritischen Situationen, sondern beeinflusst auch maßgeblich das Fahrgefühl und das Vertrauen des Fahrers in seine Maschine.

Streng limitiert und stolze 159.000 Euro teuer

Yamaha bringt R1 GYTR PRO 25th Anniversary Limited Edition

Zur Feier des 25-jährigen Jubiläums der R1 hat Yamaha eine exklusive Serie von 25 R1-Bikes aufbauen lassen, die angefangen beim Rahmen von Hand aufgebaut werden und mit der gesamten Palette der GYTR PRO Performance-Teile ausgestattet sind.