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Besser als erwartet

Der Williams-Pilot spricht über seine Debüt-Saison in der Formel 1 und übt Kritik an der Atmosphäre in der Königsdisziplin des Motorsports.

Eva Braunrath

Juan-Pablo Montoya ist mit seiner ersten Saison im Formel 1-Zirkus mehr als zufrieden. Mit drei Pole-Positions und einem Sieg hat er seine persönlichen Erwartungen für sein Debüt-Jahr eindeutig übertroffen.

Für die erste Saison hat der Kolumbianer teilweise eindrucksvolle Leistungen erbracht. Für die Zukunft wird er gar als wahrscheinlichster Kandidat für die Thronfolge des amtierenden Weltmeisters Michael Schumacher gehandelt.

Mit einem derartigen Erfolg hat der Rookie jedenfalls nicht gerechnet. Laut Montoyas eigener Aussage war die größte Herausforderung der abgelaufenen Saison, sich auf die mentale Belastung in der Formel 1 einzustellen.

„Die Poles und der Sieg waren wirklich eine positive Überraschung für mich“, erklärt der Williams-Pilot. „Ich habe eigentlich nicht damit gerechnet, schon in meiner ersten Saison einen Sieg zu landen. Im Vergleich mit der Champ Car-Serie ist die Atmosphäre in der Formel 1 viel angespannter, mental wird einem hier viel mehr abverlangt. Ich stufe mich selber als psychisch sehr stark ein, insofern hatte ich nicht allzu arg mit den neuen Anforderungen zu kämpfen. Aber es hat schon seine Zeit gebraucht, um mich gänzlich auf meinen neuen Job einzustellen.“

Dass es in der Formel 1 etwas rauer zugeht als bei den Carts, hat der junge Kolumbianer schnell herausgefunden: „Solange man im Auto sitzt, sind die beiden Serien einander schon sehr ähnlich, man muss auf jeden Fall immer ans Limit gehen. Aber abseits der Rennstrecke... Bei den Carts herrscht eine viel freundlichere Atmosphäre, da spricht jeder mit jedem. In der Formel 1 ist hingegen jeder auf sich allein gestellt.“

(c) formel1.at/Haymarket

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