MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Österreich-GP bis 2006 gesichert

Der Vertrag für das Rennen auf dem A1-Ring wurde um fünf Jahre verlängert, Alleinveranstalter ist in Zukunft das Land Steiermark.

Bernhard Eder

Hirschmann: "Es ist ein kleines Wunder!"

Lang hat´s gedauert, jetzt sind die zähen Verhandlungen um die Zukunft des Österreich-GP aber letztendlich doch noch von Erfolg gekrönt: der steirische Sportlandesrat Gerhard Hirschmann und Bernie Ecclestone haben sich in London darauf geeinigt, dass das PS-Spektakel auf dem A1-Ring für weitere fünf Jahre - also bis 2006 - im WM-Kalender aufscheint.

Der neue Vertrag weist eine entscheidende Anderung zum bisherigen Kontrakt auf: Veranstalter ist nicht mehr Paddy McNally´s Agentur "Allsport", sondern das Land Steiermark, das damit allerdings auch das finanzielle Risiko alleine trägt.

Gerhard Hirschmann in einer ersten Reaktion gegenüber dem ORF: "Es klingt fast wie ein kleines Wunder, es war zuletzt nicht mehr ganz zu erwarten, aber es ist wahr: wir haben mit Bernie Ecclestone fixiert, dass wir für weitere 5 Jahre das Formel 1-Rennen am Österreich-Ring durchführen können."

"Wir haben jetzt eine sehr faire Lösung für beide Seiten gefunden. Von Seiten der Formel 1 wird wie von jeder Rennstrecke ein Startgeld verlangt. Wir sind jetzt selbst Veranstalter, d.h. das Rennen wird nicht mehr von Genf aus veranstaltet, sondern von der Steiermark, in der Steiermark für Österreich. Wir müssen jetzt schauen, durch entsprechende Zuschauerzahlen diese Kosten abdecken zu können."

Experten rechnen damit, dass am Renntag in etwa 100.000 Zuschauer an den Ring kommen müssen, damit die Veranstalter zumindest ohne Verlust aussteigen. Was den Termin im Kalender betrifft, so wird der Österreich-GP - wie auch heuer - jeweils Mitte Mai angesetzt werden.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

24h Dubai 2026: Bericht

Vierter WRT-Sieg in fünf Jahren

WRT holt bei den 24 Stunden von Dubai 2026 einen weiteren Sieg - BMW in der Wüste unantastbar - Brutales Pech für Paradine Competition in letzter Stunde

Trotz Gerüchten um einen vorzeitigen Abgang von Red Bull wird Gianpiero Lambiase auch 2026 an Bord sein und Renningenieur von Max Verstappen bleiben

Geheimtest von Audi

Audi R26 testet in Barcelona

Der Audi R26 testet auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya - Erste Seh- und Hörprobe der neuen Formel-1-Fahrzeuggeneration 2026!

"Vorfreude umso größer"

Habsburg fährt auch 2026 für Alpine

Während Mick Schumacher die WEC und Alpine in Richtung IndyCar verlassen hat, bleibt Ferdinand Habsburg für drittes Jahr im französischen Werksteam an Bord

Energie-Management in der F1?

Albon: Formel 1 2026 wie die Formel E

Die Formel 1 startet 2026 in eine neue Ära: Fahrer müssen die Fahrweise anpassen und ihre Energie managen - Alexander Albon sieht sogar Parallelen zur Formel E