MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Hauptaugenmerk auf langsamen Circuits

Geht es nach dem Motorenpartner BMW, dann soll der Williams 2002 nicht nur auf den High-Speed-Strecken konkurrenzfähig sein.

Eva Braunrath

Das Williams-Team hat eine ausgesprochen erfolgreiche Saison hinter sich gebracht. Mit vier Siegen (drei durch Ralf Schumacher, einer durch Juan-Pablo Montoya) hat man die eigenen Erwartungen deutlich übertroffen.

Doch sämtliche Siege wurden auf den High-Speed-Strecken im Formel 1-Kalender eingefahren. Der BMW-Motor ist seit der Saison 2001 bekannt dafür, der stärkste im Feld zu sein. Doch auf langsamen, kurvigen Kursen sah man heuer noch relativ schlecht aus. Das soll sich laut BMW-Motorsportdirektor Dr. Mario Theissen 2002 ändern:

„Wir haben heuer bewiesen, dass wir durchaus gewinnen können, solange alle Umstände passen: die Strecke muss dem Auto entgegenkommen, das Wetter muss in Ordnung und die Fahrer in Top-Form sein“, resumiert der Deutsche.

„Aber ebenso mussten wir feststellen, dass wir das gesamte Potenzial unseres Packages nicht jederzeit und auf jeder Strecke ausspielen können. Genau daran müssen wir arbeiten. Das Auto soll in der nächsten Saison auch auf den langsameren Kursen eine ansprechende Performance liefern können.“

(c) formel1.at/Haymarket

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

FIA-Meeting am Donnerstag

Welche Optionen hat die Formel 1?

Am Donnerstag trifft sich die Formel-1-Elite, um über die neuen Regeln zu reden: Doch was kann überhaupt kurzfristig verändert werden?

Zwei Reifentöpfe und "Lex Rene Rast"

So sieht das neue DTM-Reglement aus

Die DTM hat kurz vor dem Auftakt das Reglement 2026 veröffentlicht: Wie die Teams jetzt strategisch gefordert werden und was es mit der Lex Rene Rast auf sich hat

Rechbergrennen 2026: Vorschau

Rekord-Nennung beim Rechbergrennen

Der große Bergpreis von Österreich am Rechberg zieht die besten Bergrennpiloten aus ganz Europa an. 269 TeilnehmerInnen aus 18 Nationen bedeuten neuen Nennrekord. Veranstalterteam rechnet mit großem Zuschaueransturm

Zwischen Wachstum und Identität

MotoGP will keine F1-Kopie werden

Milliarden-Übernahme, Millionen Fans, aber kein Kurs Richtung Formel 1: MotoGP-Sportdirektor Carlos Ezpeleta erklärt, warum der Sport bewusst anders bleiben will