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Lauda: Williams kann Ferrari zusetzen

Der Jaguar-Boss sieht das Team von BMW-Williams fürs Rennjahr 2002 weiter am aufsteigenden Ast.

Bernhard Eder

Eines der Aufsteiger-Teams der abgelaufenen Saison war ohne Zweifel BMW-Williams. Für Jaguar-Boss Niki Lauda ist diese Entwicklung nicht überraschend gekommen, der Höhenflug des britisch-bayrischen Rennstalls - so Lauda - hat sich nach dem gelungenen Debütjahr 2000 abgezeichnet.

"Im ersten BMW-Jahr hat noch jeder gesagt, der neue Motor muss auseinanderfliegen, weil normalerweise braucht man eine Saison, um F1-Motoren standfest zu machen. Es war schon sehr beeindruckend, wie der Motor gehalten hat. Das Tolle war dann, dass 2001 ein neuer Motor nachgekommen ist, der noch besser war, jetzt der beste F1- Motor überhaupt ist."

Für Lauda steht fest: die Truppe von Frank Williams ist noch lange nicht am Zenit. "BMW-Williams hat schon heuer die Basis gelegt, wenn sie noch zulegen und auch die Standfestigkeit stimmt, denke ich, dass sie McLaren schlagen können."

"Die Leistungen von McLaren waren ja heuer sehr unterschiedlich, jetzt ist auch noch Hakkinen weg, Coulthard die neue Nummer eins, also ich denke, dass Williams die zweite Kraft werden kann. Wenn sie ein bisschen Glück haben, standfest sind und regelmäßig ins Ziel kommen, denke ich, dass sie sogar Michael Schumacher, den es 2002 wieder zu schlagen gilt, zusetzen können."

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