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Michelin hat Bridgestone überrascht

Bridgestone-Boss Hirohide Hamashima hat den französischen Rivalen in dessen Comeback-Saison nicht derart stark erwartet...

Bernhard Eder

"McLaren´s Weggang ist kein Nachteil!"

Bridgestone-Boss Hirohide Hamashima hat zugegeben, dass er durch die Performance des Reifen-Rivalen Michelin in deren F1-Comebackjahr überrascht worden ist.

Michelin stieg bekanntlich 1984 nach Gewinn des Weltmeistertitels mit McLaren aus der Königsklasse des Motorsports aus und feierte heuer ein vielbeachtetes Comeback: vier Siege in der ersten Saison nach 17 Jahre Pause, das hat Hamashima ziemlich beeindruckt und überrascht, wie er im Interview mit der Fachzeitschrift Autosport zugibt:

"Die Saison ist nicht ganz so verlaufen, wie ich das erwartet hatte. Williams-BMW hat im Laufe der Saison sein Paket ständig verbessert und unseren Teams einige Siege weggeschnappt."

Dass sich der Wechsel McLaren´s zu Michelin negativ auf die Wettbewerbsfähigkeit von Bridgestone auswirken wird, glaubt Hamashima nicht. "Weniger Teams zu haben bedeutet natürlich immer, nicht so viele Testkilometer abspulen zu können."

"Aber ich bin sicher, dass alle unsere Teams bei den Tests gut zusammenarbeiten und so viele Infos wie möglich austauschen werden, so dass ich im Vergleich zum Vorjahr keinen Nachteil erwarte."

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