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Williams holt keinen neuen Aerodynamiker

Wie die Teamführung bekannt gibt, wird der Posten des zu BAR abwandernden Geoff Willis nicht direkt nachbesetzt.

Bernhard Eder

Williams setzt auf die interne Lösung

Das Team von BMW-Williams hat sich offenbar dazu entschlossen, die Lücke, die durch den Abgang von Aerodynamik-Boss Geoff Willis zu BAR entsteht, nicht unmittelbar durch Nachbesetzung des Postens zu schließen.

Die beiden Ingenieure Nick Alcock und Jason Somerville sind intern ins Design-Team befördert worden, aber keiner der beiden wird exakt den Aufgabenbereich von Willis übernehmen.

Willis war, gemeinsam mit Chef-Designer Gavin Fisher, für den Bau des FW23 verantwortlich, mit dem Williams heuer den ersten Rennsieg seit 1997 feiern konnte.

Die Situation bei Williams ist vergleichbar mit jener von ´97, als man Adrian Newey an McLaren-Mercedes verlor. Damals übernahmen Willis und Fischer gemeinsam Newey´s Aufgabenbereich.

Willis, der laut Vertrag seine Arbeit für BAR offiziell erst im März nächstes Jahr aufnehmen darf, wird bis dahin für Williams wohl keinen Finger mehr rühren. Auf den BAR004 wird er allerdings auch keinen Einfluss nehmen können, der Launch des neuen Boliden ist für Mitte Dezember angesetzt.

(c)Formel1.at/haymarket

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