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"Sport ist Teil der Kommunikation"

Peugeot-Sportdirektor Corrado Provera über den Sinn des Motorsport-Engagements und seine persönlichen Ziele.

Warum engagiert sich Peugeot im Motorsport?

"Wenn man ein gutes Produkt hat, ist Sport gut für das Image. Das war der Grund, warum Peugeot sich mit dem Peugeot 205 vor 16 Jahren im Rallyesport engagiert hat. Wir hatten ein gutes und starkes Produkt und gleichzeitig sportlichen Erfolg. Als wir den 206 vorgestellt haben, wollten wir versuchen, das gleiche Ziel zu erreichen, obwohl wir wussten, dass sich die Geschichte nur sehr selten wiederholen lässt. Aber wir haben es geschafft und sind auch mit dem 206 erfolgreich."

Sie sind in Doppelfunktion Direktor Kommunikation und Direktor von Peugeot Sport. Wie kann man sich diese Struktur vorstellen?

"Als Direktor für Kommunikation zählte ich bereits zum Rat der Direktoren, der von Frédéric Saint-Geours geleitet wird, bevor ich auch Direktor von Peugeot Sport wurde. Wir sind neun Direktoren, alle mit verschiedenen Zuständigkeiten. Der vorherige Direktor von Peugeot Sport war nicht auf diesem Niveau angesiedelt. Als Mitglied dieses Komitees kann ich direkt mit meinen Kollegen in Kontakt treten. Das ist sehr gut für Kommunikation, Werbung und Verbesserung der Sport-Aktivitäten. Für Peugeot ist Sport ein Teil der Kommunikation."

Wie funktioniert die Arbeitsteilung mit Jean-Pierre Nicolas?

"Ich bin stärker verantwortlich für das Management, er als Teamchef für die sportliche Leitung. Er erzählt mir alles, ich sage ihm alles. Meist ist seine Meinung die gleiche wie meine. Meine Entscheidungen sind stärker theoretisch, seine praktischer."

Was ist Ihr persönliches Ziel?

"Ich möchte Peugeot siegen sehen. Die Firma verdient den Erfolg, denn sie gibt uns die Mittel, um den Sport zu betreiben. Siegen ist gut für die Marke. Und wir können zeigen, dass wir im Motorsport nicht nur Geld verbrauchen, sondern auch etwas zurückgeben."

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