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Achim Mörtl im Gespräch

Der Kärntner über den "neuen" Impreza, seine San-Remo-Chancen, und warum er im Gegenteil zur Finnland-Rallye wieder voll angreifen wird.

Manfred Wolf

Achim, du absolvierst gerade deinen Shake-down, fährst gleich wieder raus. Wie läuft´s?

Ja, es läuft nicht schlecht, bis auf ein Getriebeproblem. Aber das ist nichts neues, mit dem Problem hatten wir auch schon beim Testen letzte Woche zu kämpfen. Ansonsten passt alles.

Du fährst ja jetzt schon den "neuen" Impreza. Gibt's da große Unterschiede?

Nein, eigentlich nicht. Motorisch ist es ja komplett gleich geblieben, ein Vorteil ist vielleicht - speziell hier auf Asphalt - der tiefere Schwerpunkt der neuen Karosserie. Aber die Technik ist, wie schon gesagt, die "alte" geblieben.

Du bist jetzt schon gefahren. Wie präsentieren
sich die Straßen, wie sind die Verhältnisse?


Schwierig. Die Sicht ist nicht besonders gut, die
Straße ist größtenteils trocken, aber durch die
niedrigen Wolken und den Nebel ist es an einigen
Stellen extrem feucht und rutschig. Noch dazu liegt in einigen Passagen schon Laub auf der Straße, das macht die Sache noch gefährlicher. Leider können wir auch unmittelbar vor den Sonderprüfungen auf keinen Schotterspion zurückgreifen - das bleibt den Werkteams vorbehalten.

Was erwartest du dir? Wie siehst du deine Chancen?

Ich möchte auf alle Fälle mit den besten Privatiers um die Top-Platzierung hinter den Werksteams kämpfen. Und es sind verdammt viele gute Privatiers hier. Ein Sebastian Loeb zum Beispiel ist die letzten drei Jahre in einem Werksteam gefahren. Natürlich hängt die Platzierung auch davon ab, wie viele der Werkspiloten ausfallen. Sollten es viele sein, ist ein Platz unter den ersten zehn bis fünfzehn durchaus möglich. Ich möchte hier, im Gegensatz zu Finnland - wo ich ja ein "Neuling" auf Schotter war - schon attackieren.

Dabei wünschen wir dir alles Gute!

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