MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Ferrari dementiert Montoya-Gerüchte

Jean Todt erklärt, Ferrari habe kein Interesse an Montoya und deshalb auch nicht mit dem Kolumbianer gesprochen...

Michael Trawniczek

"Wir verhandeln nicht mit Montoya!"

Jean Todt muss wieder mal dementieren. Der britische Sender "BBC Sport" wollte erfahren haben, die Scuderia sei an Juan Pablo Montoya als Nachfolger für den vierfachen Weltmeister Michael Schumacher interessiert. Für 2003 wurde über ein Ferrari-Duo Schumacher-Montoya spekuliert...

Der französische Sportdirektor erklärte: "Wir halten Montoya für einen guten Piloten. Sein erstes Jahr in der Formel 1 war sehr positiv." Todt wolle jedoch die in den Medien blitzschnell verbreiteten Gerüchte keinesfalls nähren: "Ferrari hat keinerlei Kontakt zu Montoya aufgenommen. Weder direkt noch indirekt."

Montoya's Manager Julian Jakobi hatte die Meldungen ebenfalls dementiert - der Kolumbianer sei bei Williams unter Vertrag. Möglicherweise wurde die Story lanciert, weil sie Montoya bei seinen zukünftigen Gehaltsverhandlungen mit Frank Williams nützlich sein könnte.

Der Aufsteiger der letzten Saison erhält mit einem Jahresgehalt von rund einer Million englischer Pfund nur ein Achtel dessen, was Williams an Montoya's Teamkollegen Ralf Schumacher bezahlt. Und Ferrari's Interesse an einem Fahrer steigert seit jeher dessen Marktwert, selbst wenn dieses Interesse reinste Spekulation sein sollte...

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Lando Norris' bittere Realität

Verliert McLaren den Anschluss?

Lando Norris ist nach dem Wochenende in Austin ernüchtert: Red Bull hat in der Konstrukteurs-WM gleichgezogen und McLaren auf Rang vier verdrängt

Hintergründe DTM-Finale Hockenheim

Hockenheim: Die große DTM-Galerie

Porsche Pilot Preining schaffte im badischen Motodrom von Hockenheim am vergangenen Wochenende mit einem weiteren Podiumserfolg den Sprung an die Spitze. Seine fünf Mitbewerber, die vor dem großen Showdown auch noch Chancen auf den Titel hatten, mussten sich mit den weiteren Plätzen begnügen.

F1 hält an Katar und Abu Dhabi fest

Jetzt droht der Super-GAU

Die Situation im Nahen Osten ist weiterhin mehr als fragil - Im schlimmsten Fall für die Formel 1 gewinnt Kimi Antonelli den WM-Titel 2026 auf der heimischen Couch

Offiziell: F1 in Ruanda

Ruanda-Deal - ohne konkreten Zeitpunkt

Die Rückkehr der Formel 1 nach Afrika ist offiziell beschlossen - Die Königsklasse wird in den kommenden Jahren in Ruanda fahren, sobald es dort eine Strecke gibt

GP von Singapur: Qualifying

Verstappen mit erster "echter" Singapur-Pole

Max Verstappen holte sich zum ersten Mal eine Poleposition für den Singapur-Grand-Prix vor den beiden Ferraris von Charles Leclerc und Lewis Hamilton