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Ferrari dementiert Montoya-Gerüchte

Jean Todt erklärt, Ferrari habe kein Interesse an Montoya und deshalb auch nicht mit dem Kolumbianer gesprochen...

Michael Trawniczek

"Wir verhandeln nicht mit Montoya!"

Jean Todt muss wieder mal dementieren. Der britische Sender "BBC Sport" wollte erfahren haben, die Scuderia sei an Juan Pablo Montoya als Nachfolger für den vierfachen Weltmeister Michael Schumacher interessiert. Für 2003 wurde über ein Ferrari-Duo Schumacher-Montoya spekuliert...

Der französische Sportdirektor erklärte: "Wir halten Montoya für einen guten Piloten. Sein erstes Jahr in der Formel 1 war sehr positiv." Todt wolle jedoch die in den Medien blitzschnell verbreiteten Gerüchte keinesfalls nähren: "Ferrari hat keinerlei Kontakt zu Montoya aufgenommen. Weder direkt noch indirekt."

Montoya's Manager Julian Jakobi hatte die Meldungen ebenfalls dementiert - der Kolumbianer sei bei Williams unter Vertrag. Möglicherweise wurde die Story lanciert, weil sie Montoya bei seinen zukünftigen Gehaltsverhandlungen mit Frank Williams nützlich sein könnte.

Der Aufsteiger der letzten Saison erhält mit einem Jahresgehalt von rund einer Million englischer Pfund nur ein Achtel dessen, was Williams an Montoya's Teamkollegen Ralf Schumacher bezahlt. Und Ferrari's Interesse an einem Fahrer steigert seit jeher dessen Marktwert, selbst wenn dieses Interesse reinste Spekulation sein sollte...

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