MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

"Alle sind mit meiner Arbeit zufrieden..."

Kaum hat das Gerücht des Jaguar-Kaufs durch Red Bull die Runde gemacht, wird es auch schon von Niki Lauda dementiert...

Niki Lauda wundert sich über die Wogen, die die angebliche Übernahme "seines" Teams durch den österreichischen Energydrinkhersteller Red Bull schlägt, denn Lauda selbst ist über diesbezügliche Verhandlungen zwischen Ford und Red Bull, insofern es diese denn gegeben hat, nicht in Kenntnis gesetzt worden.

Für den Jaguar-Teamchef steht deshalb fest, dass es sich nur um "ein dummes Gerücht" handelt. Gegenüber der 'Kleinen Zeitung' dementierte Lauda deshalb auch prompt, schließlich "könne man doch nicht aus dem Jaguar so einfach eine Red-Bull-Dose machen."

Dass Dietrich Mateschitz daran interessiert ist, seinen Energydrink in Amerika zu bewerben und als Marketingmittel die Formel 1 auserkoren hat, ist in der Formel 1 kein Geheimnis. Genauso wenig wie der Traum des österreichischen Geschäftsmannes ein amerikanisches Team - mit Fahrern aus den Staaten - in der Königsklasse an den Start zu schicken. Da Jaguar mit Sitz in Milton Keynes aber ein durch und durch britischer Rennstall ist, fragt sich Lauda wie denn bitteschön aus den "Raubkatzen" ein amerikanisches Team werden soll.

Meldungen britischer Medien zufolge sollen ja bereits zwischen Lauda und Mateschitz Gespräche stattgefunden haben, um ein Sponsoring könnte sei es dabei gegangen sein, was angesichts der ungewissen Situation von Arrows nicht abwegig erscheint. Doch die Wirklichkeit sieht ganz anders aus. Befragt, ob denn Jaguar und der Red Bull-Chef miteinander gesprochen hätten, kann Lauda nur entgegnen: "Keine Ahnung. Nicht einmal über ein Sponsoring wurde gesprochen."

Bei all den direkt mit der Zukunft des Jaguar-Rennstalls herumgeisternden Gerüchten macht sich aber auch ein erfahrener Motorsportler wie Lauda seine Gedanken. Sollte er etwa das Opfer eines Komplotts sein? Fürchtete man in Detroit die Argumente und Überzeugungskünste des früheren Formel-1-Weltmeisters, dass man diesen bislang einfach nicht informierte oder sind alle Meldungen nur weit hergeholt?

"Es hat keiner von Ford jemals zu mir gesagt, dass man mit meiner Arbeit unzufrieden wäre", erklärt Lauda und geht deshalb weiter davon aus, dass sich die Besitzverhältnisse bei Jaguar Racing nicht verändern und das Team 2003 unter dem Namen der britischen Traditionsmarke an den Start gehen wird.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Red Bull hat seine Farben für die neue Formel-1-Saison präsentiert: Das Design für den RB22 erstrahlt für die Partnerschaft mit Ford in einem neuen Glanz

Energie-Management in der F1?

Albon: Formel 1 2026 wie die Formel E

Die Formel 1 startet 2026 in eine neue Ära: Fahrer müssen die Fahrweise anpassen und ihre Energie managen - Alexander Albon sieht sogar Parallelen zur Formel E

MotoGP 2026: Pramac

Pramac zeigt seine Farben

Pramac zeigt als erstes MotoGP-Team der Saison 2026 seine Lackierung der Yamaha M1 - Alle Augen auf Neuzugang und Superbike-Star Toprak Razgatlioglu

MotoGP 2026: Aprilia

Aprilia enthüllt RS-GP26

Aprilia Racing startet 2026 nicht nur mit neuer Optik, sondern mit dem Selbstverständnis eines Titelanwärters in die neue MotoGP-Saison