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Comeback für Jos "the boss" Verstappen?

Nach Heinz-Harald Frentzens Kündigung bei Arrows könnte Tom Walkinshaw mit der Heimkehr von Jos Verstappen zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Der Formel 1 könnte eine weitere Überraschung bevorstehen. Nachdem Heinz-Harald Frentzen mitten in der Saison seinem Arbeitgeber Arrows kündigte und nun mit einer Rückkehr zu Jordan liebäugelt, wo er vor einem Jahr gekündigt wurde, besteht nun nach einem 'Reuters'-Bericht die Möglichkeit, dass Jos Verstappen nur rund ein halbes Jahr nach seinem überraschenden Rausschmiss zu jenem Team zurückwechseln könnte, das ihn Anfang des Jahres zu Gunsten von Frentzen vor die Türe setzte.

Schon seit Monaten befinden sich die Rechtsanwälte von Arrows und Verstappen in Gesprächen, weil Verstappen für seinen Rauswurf einen finanziellen Ausgleich bezahlt bekommen möchte, vor allem deshalb, weil die Entscheidung von Teamchef Tom Walkinshaw so kurzfristig kam, dass keine Zeit mehr blieb, um sich nach Alternativen für die laufende Saison umzusehen.

Während die Juristen hinter den Kulissen nach einer Einigung suchten, versuchte Manager Huub Rothengatter zuletzt seinem Schützling zum Comeback zu verhelfen – bisher ohne Erfolg.

Ausgerechnet bei Arrows könnte sich nun eine Möglichkeit auftun, da das Team schon für Ungarn einen Ersatzfahrer benötigt und im Moment für einen so kurzfristigen Einsatz wohl keine bessere Alternative zu finden wäre:

"Wir befinden uns in Gesprächen und die Rechtsanwälte schauen, was es dort für Möglichkeiten gibt. Wir haben immer noch rechtliche Schritte gegen Arrows am laufen, aber wenn diese zu unserer Zufriedenheit aussortiert sind, warum nicht? Vielleicht kann man das Ganze aus der Welt schaffen", so Rothengatter.

Für das Verstappen-Management wäre ein Deal mit Arrows interessant, wenn man dadurch den Streit mit dem Team schnell beilegen kann, ähnliches gilt für das Arrows-Team, das angesichts der anhaltenden finanziellen Probleme und Übernahmegespräche sich einen teuren Gerichtsprozess mit vermutlich schmerzlichen Ausgang nicht leisten kann.

Allerdings ist fraglich, ob Arrows eine Millionen-Abfindung und ein Verstappen-Gehalt zahlen kann, denn Frentzen soll in dieser Saison keine regelmäßigen Lohnzahlungen erhalten haben. Ob sich Verstappen die gleichen Spielchen antun wird wie Frentzen, bleibt abzuwarten. Denn es ist auch nicht gesichert, dass das Arrows-Team wie zuletzt in Hockenheim weitgehend reguläre Wochenenden fahren kann.

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