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Frentzen fährt in Indy

Die Entscheidung ist gefallen, Heinz-Harald Frentzen wird beim USA Grand Prix anstelle von Felipe Massa im Sauber-Cockpit sitzen.

Bei wolkenbedecktem Himmel und trockenen Bedingungen gab Heinz-Harald Frentzen am Donnerstag, dem dritten und letzten Testtag von Sauber in Silverstone, sein Comeback in dem Team wo 1994 seine Formel-1-Karriere begonnen hatte.

Über den Tag verteilt konnte der 35-jährige Deutsche 71 komplette Rennrunden auf der 5,140 Kilometer langen Grand Prix-Strecke abspulen und dabei eine persönliche Bestzeit von 1:21.646 Minuten erzielen, womit er gleichzeitig die Tagesbestzeit gefahren war. Auf seiner letzten Runde flog Frentzen jedoch im Bereich der Stowe-Kurve von der Strecke.

Teamchef Peter Sauber zeigte sich nach Frentzens erstem Test grundsätzlich zufrieden: "Das war in der Tat ein beeindruckendes Comeback von Heinz-Harald Frentzen im Sauber-Team. Er konnte 71 Runden und auch die schnellste Zeit des Tages fahren und dies obwohl er mit einer Sitzposition Vorlieb nehmen musste die ein Kompromiss und nicht optimal für ihn ist."

"Unglücklicherweise kam Heinz-Harald Frentzen auf seiner letzten Runde von der Strecke ab und fuhr in einen Reifenstapel, wodurch das Auto stark beschädigt wurde. Er konnte aber ohne fremde Hilfe aus dem Auto steigen und unterzog sich nach dem Crash im medizinischen Zentrum an der Rennstrecke einer Untersuchung. Dabei konnten keine Anzeichen für eine Verletzung festgestellt werden."

Am Freitag Abend wurde schließlich die Teilnahme Frentzens am US-GP seitens Peter Sauber offiziell bestätigt.

Obwohl Frentzens Teilnahme an den Testfahrten hauptsächlich dazu diente, um herauszufinden ob der Mönchengladbacher im C21 bequem Platz hat und ob er Felipe Massa, der für einen Rennunfall beim Italien-Grand Prix eine Strafe auferlegt bekam, ersetzen kann, widmete man sich auch einem umfangreichenTestprogramm, wie Willy Rampf erläutert.

"Am Vormittag setzten wir unsere vorbereitenden Arbeiten an der Abstimmung für Indianapolis fort und Heinz-Harald Frentzen machte sich mit den Kontrollsystem des C21 vertraut. Am Nachmittag konnten wir dann erfolgreich einen Reifentest für Bridgestone durchführen", so der Technische Direktor abschließend.

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