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Kaltes Comeback

Ende Jänner feiert Mika Hakkinen ein Motorsport-Comeback, in seiner Heimat wird der Ex-Formel-1-Pilot an der Arctic Lappland Rallye teilnehmen.

Mika Häkkinen wird auf einem Mitsubishi Lancer Evolution VII WRC2 am 24. und 25. Januar 2003 die Arctic Lappland Rallye im Norden Finnlands bestreiten. Für Mika, den Formel-1-Weltmeister von 1998 und 1999 im McLaren Mercedes, ist es der erste Rallyeeinsatz, nach elf Jahren in der Formel 1.

Der Familienmensch Häkkinen, der seine Formel-1-Laufbahn im vergangenen Sommer endgültig beendet hat, bleibt auch als Rallyefahrer der DaimlerChrysler-Familie treu. Die DaimlerChrysler AG, zu der die Premium-Marke Mercedes-Benz gehört, ist mit 37,3 Prozent an der Mitsubishi Motors Corporation beteiligt.

In Deutschland, einem der beiden Firmensitze von DaimlerChrysler, ist Mika auch über ein Jahr nach seinem letzten Formel-1-Rennen immer noch einer der populärsten Sportler, nicht zuletzt dank seiner sympathischen Auftritte in den Mercedes-Benz Fernsehspots.

Mitsubishi gewann den Herstellertitel der Rallye-Weltmeisterschaft 1998 und sicherte sich von 1996 bis 1999 vier Mal in Folge den Fahrertitel.

„Meine Heimat Finnland ist auch die Heimat des Rallyesports. Was meine Landsleute und ihre Kollegen in der Weltmeisterschaft leisten, ihre Fahrzeugbeherrschung bei schwierigen Straßenbedingungen, oft auf Schotter oder Schnee und Eis, das fasziniert mich. Ich wollte mich deshalb schon immer mal in diesem Metier versuchen und der Vergleich zwischen den beiden Extremen Formel 1 und Rallyesport ist sicher nicht nur für mich sehr reizvoll."

"Allerdings habe ich keine Absichten, hier eine zweite Karriere zu beginnen“, sagte Mika, der den Mitsubishi vom 17. bis 19. Dezember in Finnland testen wird. So sehr sich Mikas West McLaren Mercedes und der Mitsubishi Lancer Evolution VII unterscheiden – eines haben beide Fahrzeuge gemeinsam: sie sind für extreme Anforderungen im Spitzenmotorsport gebaut.

Das Grand-Prix-Fahrzeug für die ultimative Herausforderung auf der Rundstrecke, die Formel 1; das World Rallye Car für optimale Performance unter unwägbaren Bedingungen auf abgesperrten öffentlichen Straßen und Wegen.

Bedingungen, die bei der Arctic Rallye noch schwieriger sind: Der Wettbewerb mit Start und Ziel in der Stadt Rovaniemi am Polarkreis umfasst 15 Sonderprüfungen auf tief verschneiten Straßen, bei Temperaturen von minus 20 Grad Celsius und kälter und bei wenig Tageslicht.

Sven Quandt, der Leiter der Motorsportaktivitäten von Mitsubishi in Europa, sagte: „Wir sind sehr stolz darauf, dass Mika Häkkinen uns gebeten hat, einen Lancer Evolution VII WRC2 für sein Rallyedebüt vorzubereiten. Mika startet als Privatfahrer, doch sein Einsatz hat für uns eine große Bedeutung. Von seiner großen Popularität nicht nur in seiner Heimat Finnland profitiert nicht nur Mitsubishi Motorsport sondern der ganze Rallyesport.“

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