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ÖTC: Interview mit Dieter Huber

Der motorline-Racer vom Salzburgring

Nach seinen guten Leistungen in den bisherigen Rennen der ÖTC wählten die motorline.cc-Leser Dieter Huber zum „man of the race“ der Läufe am Salzburgring.

Manfred Wolf

Am Freitag vergangener Woche konnte Dieter Huber seinen Preis abholen (siehe Foto) und stand uns dabei auch gleich Rede und Antwort zur bisherigen Saison und seinen Plänen für die Zukunft.

Dieter, du bist ja noch relativ „neu“ in der ÖTC. Wie bist du dazu gekommen, bzw. wie bist du überhaupt in den Motorsport eingestiegen?

Das hat alles mit einem KART-Rennen in Italien begonnen. Das hat mir von Anfang an sehr viel Spass gemacht. 2000 bin ich dann in die Deutsche Amateur-Meisterschaft eingestiegen und war von Anfang an gleich vorne dabei. Seitdem fahre ich 3 verschiedene Meisterschaften in Deutschland, hauptsächlich in Bayern.

Und die ÖTC habe ich 2001 als Zuseher am A1-Ring gesehen. Das hat mir zugesagt und ich habe mich dann genauer über die Kosten für so einen Einsatz erkundigt.

Du fährst mit einem Citroen Saxo, wer betreut das Auto für dich?

Das Auto gehört Manfred Beck, einem Citroen-Händler aus Gols, von dem ich den Citroen angemietet habe. Bei meinen Einsätzen wird der Wagen von den Brüdern Michael und Manfred Zottl betreut. Die haben viel Erfahrung mit den Autos, da sie so einen Citroen auch bei der Langstreckenmeisterschaft selbst einsetzen.

Ich möchte mich an dieser Stelle gleich beim Michael und dem Manfred bedanken, die mir während meiner Renneinsätze wirklich sehr geholfen haben und das Auto optimal betreuen.

Nun hat dein Saxo ja wesentlich weniger PS als die Autos mancher Konkurrenten. Kamen deine guten Platzierungen am Salzburgring, wo es ja besonders auf die Leistung ankommt, auch für dich überraschend?

Ja eigentlich schon. Denn am Salzburgring wäre ja noch mehr möglich gewesen. Ein Konkurrent hat sich vor mir gedreht und ich habe bis zum Stillstand abbremsen müssen. Da sind mir einige Kollegen vorbeigefahren. Da wäre vielleicht sogar ein Top-6 Ergebnis drinnen gewesen.

Und jetzt in Brünn waren die Ergebnisse zwar auch in Ordnung, auf dieser Strecke habe ich mir aber eigentlich mehr ausgerechnet. Doch anscheinend kommt dort das Leistungsmanko noch mehr zum Tragen. Dem Auto fehlen halt einfach einige PS.

Brünn war ja jetzt dein letztes Rennen für dieses Jahr. Wie schauen deine Pläne aus?

Ich möchte auf alle Fälle ein Projekt für’s nächste Jahr zusammenbringen. Aber das will solide finanziert sein, deshalb bin ich gerade auf Sponsoren-Suche. Ich möchte mich zwar noch nicht auf ein bestimmtes Team oder ein bestimmtes Auto festlegen, aber ich würde auch gerne weiter mit Manfred Beck und dem Citroen fahren.

Wenn man ordentliche Testfahrten unternimmt und das Auto weiterentwickelt, vor allem noch einige PS findet, dann ist man mit dem Saxo glaube ich ganz gut dabei.

Der nächste Fixpunkt für mich ist aber auf alle Fälle mein Start bei der Kart-EM am 8. August.

Wir danken für das Gespräch und wünschen alles Gute für die Zukunft!

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