MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Mosley will Motorenanzahl limitieren

FIA-Präsident Max Mosley will mit einer Limitierung der an einem GP-Wochenende verwendeten Motoren die Kosten für die Teams reduzieren.

Michael Trawniczek

Motoren-Sparplan ab 2003?

Nach der Liquidation des Prost-Rennstalls wird vermehrt über die steigenden Kosten diskutiert, welche beim Erhalt eines Formel 1-Teams anfallen.

FIA-Präsident Max Mosley will jetzt kostenreduzierende Maßnahmen setzen, auch um in einer Zeit der weltweiten finanziellen Verunsicherung dem Sport das Überleben zu sichern. Der Brite plant eine Limitierung der Anzahl der von den Formel 1-Teams an einem GP-Wochenende verwendeten Motoren auf lediglich einen Motor pro Auto.

Mosley erklärte gegenüber der Fachzeitschrift "Autosport": "Wir müssen etwas tun. Wir diskutieren darüber mit den Teams und sie stimmen dem Plan großteils zu."

Die neue Regel soll frühestens in der nächsten Saison in Kraft treten: "Frühest möglich wäre dies 2003, vorausgesetzt wir erzielen eine Einigung bis zum Oktober dieses Jahres."

Derzeit laufen Formel 1-Motoren rund 350 Kilometer. Würde man die Maschinen in Zukunft auf eine Laufzeit von 800 Kilometern auslegen, könnte man Millionen an Revisionsgeldern sparen.

Eine Limitierung der Motoren hätte auch Auswirkungen auf das Renngeschehen. Jeder Pilot, der im Freien Training oder beim Qualifying einen Motorschaden zu beklagen hätte, müsste das Rennen vom hinteren Teil der Startaufstellung aus aufnehmen.

Für Max Mosley verspricht diese Regel zusätzliche Spannung an den Grand-Prix-Wochenenden: "Wenn es in der Vergangenheit im Qualifying regnete und wir eine unerwartete Startaufstellung hatten, hat dies oft zu spannenden Rennen geführt..."

(c) Formel1.at/haymarket

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Rechbergrennen 2026: Vorschau

Rekord-Nennung beim Rechbergrennen

Der große Bergpreis von Österreich am Rechberg zieht die besten Bergrennpiloten aus ganz Europa an. 269 TeilnehmerInnen aus 18 Nationen bedeuten neuen Nennrekord. Veranstalterteam rechnet mit großem Zuschaueransturm

Zwischen Wachstum und Identität

MotoGP will keine F1-Kopie werden

Milliarden-Übernahme, Millionen Fans, aber kein Kurs Richtung Formel 1: MotoGP-Sportdirektor Carlos Ezpeleta erklärt, warum der Sport bewusst anders bleiben will

F1-Pause: Wer profitiert

Neue Formel-1-WM ab Miami?

Die Formel 1 macht zwischen den Rennen in Japan und Miami eine fünfwöchige Pause: Welche Teams am meisten profitieren - und welche Teams darunter leiden

Zwei Reifentöpfe und "Lex Rene Rast"

So sieht das neue DTM-Reglement aus

Die DTM hat kurz vor dem Auftakt das Reglement 2026 veröffentlicht: Wie die Teams jetzt strategisch gefordert werden und was es mit der Lex Rene Rast auf sich hat