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Ewiges Thema Balance of Performance

Wie bereits bei den 24h von Le Mans zu beobachten: Auch rund eine Woche später ließen sich weder die Fahrer noch die Teams und Hersteller auf der Nordschleife nicht wirklich in die Karten schauen, denn die „allseits beliebte“ Balance of Performance (BoP) schwebte insbesondere wieder über den GT-3-Boliden.

Bernhard Schoke

Wir tun nur so viel, wie unbedingt notwendig, um unsere Planungen für das anstehende Haupt-Event zu erfüllen. So mehr oder weniger deutlich oder ähnlich formuliert wurden die entsprechenden Fragen an Piloten, Teamchef oder Pressevertreter auf die vorgesehenen Planungen beziehungsweise Vorbereitungen vor dem Top-Qualifying beantwortet. Wie dieses ausging, zeigt unser separater Bericht.

Eine Ausgangs-Situation, die sich dann nahezu den gesamten Tag davor durchzog – oder anders ausgedrückt: Man war offensichtlich mit „gebremsten Schaum“ bei der Sache – ohne sich zu auch nur annäherungsweise verausgaben. Und dies bei besten äußeren Bedingungen – Hochsommer in der Eifel - nicht nur beim 1. Aufschlag am Nachmittag, sondern auch beim folgenden Pendant im Dunkeln

Es wurden die jeweils vorgesehenen Pläne abgearbeitet – aber eben auch nicht mehr.
Viele Boliden waren bereits geputzt in der Box, bevor die eigentliche Session abgewunken worden war. Demzufolge waren die gefahrenen Zeiten nicht wirklich Aussage-kräftig. Es wurde quasi gemauert, um nicht die eigene bisher erarbeitete und mit entsprechend vorhandenen Daten gestützte Position zu gefährden.

Wie auf explizite Nachfrage zu erfahren war, könnte sogar noch während des Rennens die BoP angepasst werden. Vor allem dann, wenn ein Bolide bereits nach der ersten Runde so viel Vorsprung hätte, dass mit beiden Händen zu greifen wäre, dass man sich zuvor ausgesprochen wirkungsvoll „versteckt“ hat. Allerdings ist dies noch nicht vorgekommen, sodass die Frage, wie dies dann im laufenden Rennen umgesetzt würde, offen blieb.

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