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Ron Dennis im Gespräch

Der McLaren-Boss macht für das Imola-Debakel die Reifen hauptverantwortlich, gesteht aber ein, dass es auch Probleme anderer Natur gibt...

Bernhard Eder

"Unsere Probleme sind nicht über Nacht zu beheben!"

Ron Dennis macht auf zuversichtlich: in einem Interview mit der englischen "Sunday Times" betont der McLaren-Boss, dass die aktuelle Situation seines Teams bei weitem nicht so schlecht sei, wie es nach dem Debakel von Imola (Coulthard von Sieger Michael Schumacher überrundet!) ausschaut.

Die Überrundung von Imola, so Dennis, sei nicht zuletzt eine Konsequenz des "Reifen-Krieges" zwischen Bridgestone und Michelin. "Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass einer der beiden Reifenausstatter seinen Teams einen entscheidenden Vorteil verschaffen kann", betont der McLaren-Boss.

"Die Realität sieht so aus: wir haben seit Malaysia letztes Monat gewusst, dass wir viel Arbeit vor uns haben. Probleme, wie wir sie haben, behebt man nicht über Nacht. Natürlich werden wir versuchen, uns von Rennen zu Rennen zu verbessern, derweil müssen wir mit der für uns unangenehmen Situation leben."

Und dann der fast unvermeidliche Seitenhieb in Richtung Maranello: "Was Ferrari betrifft: Ehre, wem Ehre gebührt, aber vergessen wir nicht, dass sie 21 Jahre ohne WM-Titel geblieben sind. Ich habe nicht die Absicht, es ihnen gleich zu tun, aber das Ganze zeigt, wie lange eine Negativserie dauern kann, wenn man nicht am Ball bleibt. Wenn´s nicht läuft, darf man einfach nicht nachgeben..."

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