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Williams ist nicht zu unterschätzen

Schumi über die starke Konkurrenz von Williams, die Fortschritte bei den Silberpfeilen und seine erste Nürburgring-Runde.

Wenn am kommenden Wochenende auf dem Nürburgring wieder die Formel 1 Motoren dröhnen, wird man sich wie schon so oft in dieser Saison vorwiegend eine Frage stellen: Sind die Ferrari’s bzw. Michael Schumacher zu schlagen, oder muss sich die Konkurrenz wieder unter „ferner liefen“ einreihen?

Schumi ist zuversichtlich, weiß allerdings auch um die Stärken der Konkurrenz: „Der Fight um die Spitze wird knapper, davon zeugen alleine die letzten beiden Rennen, wo uns eine Pole-Position verwehrt blieb. Auf dem Nürburgring könnte es ähnlich aussehen, ich rechne damit, dass BMW-Williams hier eine sehr gute Figur macht. Ich gehe auch davon aus, dass Williams deutlich stärker als McLaren ist, wenngleich die Fortschritte bei den Silberpfeilen offensichtlich sind. Allerdings kommen McLaren eher Kurse mit viel Traktion entgegen, das ist am Nürburgring definitiv nicht der Fall. Ein wichtiger Part wird auch den Reifen zuteil werden, man muss abwarten, wer hier die Nase vorne hat.“

Der Weltmeister blickt aber nicht nur in die Zukunft, sondern schwelgt auch in alten Erinnerungen: „Das aller erste Mal fuhr ich mit einem VW Polo G40 auf dem Nürburgring, danach kam ein Formel-Ford Rennen. Einige Jahre später glühte ich dann in einem 190er Mercedes über die Nordschleife, das Auto hatte nachher ein intensives Service nötig... Der alte Ring ist wirklich atemberaubend, wie eine ewig lange Achterbahn-Fahrt.“

Doch nun wieder zurück zum aktuellen Geschehen: „Ich persönlich freue mich schon sehr auf mein Heimrennen, vor allem die Atmosphäre während der Formations-Runde am Sonntag ist toll. Was das Auto betrifft, wo kommt es vor allem auf eine gute Balance an, keine leichte Aufgabe, das Untersteuern ist sehr stark auf dem Nürburgring.“

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