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Mercedes goes Formel 3

Mercedes entwickelt einen Formel-3-Rennmotor auf Basis der Mitte des Jahres vorgestellten neuen Vierzylinder-Generation.

Die neuen Motoren, die sich unter anderem durch geringes Gewicht und ein verbessertes Drehmoment auszeichnen, werden in der C-Klasse und danach auch in anderen Mercedes-Benz Modellreihen eingebaut. Der Formel-3-Motor mit der Bezeichnung M271 F3 soll – eine erfolgreiche Testserie vorausgesetzt - noch in diesem Jahr in der Deutschen Meisterschaft zum Einsatz kommen.

Der Versuchsträger ist eine auf knapp zwei Liter Hubraum vergrößerte Version des 1,8-Liter-Serienaggregats. Dem Reglement ent-sprechend muss der Rennmotor ohne Kompressoraufladung und Direkteinspritzung auskommen, beide Features gehören zum innovativen Technologiepaket der neuen Vierzylinder-Generation in der Serie. Aus der Serie stammen der aus einer hochfesten
Aluminium-Legierung hergestellte Zylinderkopf des Rennmotors mit 16 Ventilen und zwei oben liegenden Nockenwellen, sowie das Kurbelgehäuse aus Aluminium-Druckguss, das maßgeblich zum Leichtbaukonzept des neuen Vierzylinders beiträgt.

Wie der Serienmotor zeichnet sich der Mercedes-Benz Formel-3-Motor durch hohes Drehmoment mit günstigem Verlauf sowie sein geringes Gewicht aus. Er leistet über 200 PS und trifft in der Deutschen Formel-3-Meisterschaft auf Konkurrenz von Mugen-Honda, Opel, Renault und Toyota.

Neben den Engagements in der Formel-1-Weltmeisterschaft und in der DTM betätigt sich Mercedes-Benz traditionell als Förderer junger Talente und hat in der jüngeren Vergangenheit zahlreiche Junioren auch in der Formel 3 gefördert.

„Als fester Bestandteil des DTM-Rahmenprogramms hat die Formel-3-DM einen hohen Stellenwert erreicht, mit ihren großen Starterfeldern und der hohen Wettbewerbsdichte ist sie heute als wichtiges Sprungbrett für den Nachwuchs anerkannt“, erklärte Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug. „Mit unserem neuen Motor wollen wir die Wettbewerbsfähigkeit des neuen Mercedes-Benz Vierzylinder-Konzeptes aus der Serie auch auf der Rennstrecke beweisen. Mit dem Einsatz dieses Aggregats bietet sich uns die Gelegenheit, unsere traditionelle Nachwuchsförderung weiter zu verstärken.“

Ab der kommenden Saison werden ARD und ZDF, die wechselweise die DTM live übertragen, pro Rennwochenende jeweils rund fünf Minuten über die Formel 3 berichten, was über die Saison zu sicher mehr als 15 Millionen TV-Kontakten alleine in Deutschland führen wird.

Von den aktuellen Formel-1-Fahrern kommen Michael Schumacher, Ralf Schumacher, Jarno Trulli, Nick Heidfeld, Heinz-Harald Frentzen und Alexander Wurz aus der Deutschen Formel-3-Meisterschaft. Der dreimalige DTM-Champion Bernd Schneider war 1987 Deutscher Formel-3-Meister. Insgesamt 14 der 20 in der DTM aktiven Fahrer kommen aus der Formel-3-DM.

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