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Neue Saison, neues Glück

Nach einer durchwachsenen ersten F3000-Saison will Patrick Friesacher heuer sein Potential unter Beweis stellen und ganz vorne mitfahren.

Während die Saison der Formel 1 bereits voll im Gang ist, erlebt die Formel 3000 in Brasilien ihren Auftakt. Für Patrick Friesacher, Österreichs hoffnungsvollsten Formel-Nachwuchsfahrer, beginnt am kommenden Wochenende die wohl wichtigste Saison seiner noch jungen Karriere. Der junge Kärntner fährt heuer in seinem zweiten Jahr als Red Bull F3000 Junior in der internationalen F3000-Meisterschaft.

Nach dem Lernjahr 2001 ist die kommende Saison wohl richtungsweisend für die Zukunft des Wolfsbergers. Im Jahr 2002 will Friesacher auf seine Erfahrungen aus dem Vorjahr aufbauen und kontinuierlich in die Punkteränge fahren. Ein Platz unter den ersten drei in der Gesamtwertung scheint realistisch:

„Ich glaube, wir können mit gesundem Selbstvertrauen nach Brasilien fliegen. Die Tests und Vorbereitungen durchwegs sehr gut. In Barcelona war ich sogar Schnellster. Sowohl Ricardo als auch ich waren immer mit vorn dabei. Nach dem Desaster vom Vorjahr – nur 1 Runde in 90 Minuten Qualifying sowie eine Kollision im Rennen mit Teamkollegen Garcia – hoffe ich auf einen erfolgreichen Auftakt in Sao Paolo!“

Teamchef Dr. Helmut Marko setzt große Hoffnungen in die neue Saison: „Wir waren im Jahr 2001 nicht gerade vom Glück verfolgt und konnten unser wahres Potential nicht optimal umsetzen. Mit etwas weniger Pech sollte 2002 ein richtig erfolgreiches Jahr für das Red Bull Junior Team werden! Die Voraussetzungen sind nach den absolvierten Tests sehr gut. Unsere Fahrer müssten mittlerweile auch über die nötige Reife verfügen, um im Kampf um die Meisterschaft ganz vorn mitzufahren!“

Die Abmessungen des Lola-F3000-Fahrzeug wurden in der Gesamtheit angehoben und entsprechen nunmehr gänzlich der Formel 1 – zum Beispiel im Bereich des Cockpits und auch des Chassis´. Das Mindest-Gesamtgewicht beträgt nunmehr 660 kg und auch die Reifen-Dimension entspricht exakt der Dimensionen in der Formel 1. Nur in der Leistung bleibt der Einheits-Motor von Zytek klar hinter den Formel 1-Triebwerken zurück: 470 statt der kolportierten rund 800 PS der Königsklasse.

Nach den offiziellen F3000-FIA-Tests in Estoril, Barcelona, Imola und Silverstone zählen neben den Red Bull Junioren auch folgende Teams zu den Favoriten: Team Arden mit den Piloten Tomas Enge und Björn Wirdheim, Team Durango mit Rodrigo Sperafico sowie das Team Petrobras mit Antonio Pizzonia und Ricardo Sperafico.

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