MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Enge macht die Pace

Ex-Prost F1-Pilot Tomas Enge gibt bei den ersten F3000 Tests in Estoril den Ton an, der Österreicher Patrick Friesacher auf Rang 11.

Nicht nur in der Formel 1, auch im „Vorzimmer“ der Königsklasse stehen bereits Testfahrten vor dem Saisonstart an. In Estoril treffen sich derzeit die Nachwuchs-Cracks um Erfahrungen mit den neuen Autos zu sammeln, mit dabei auch das Red Bull Team von Dr. Helmut Marko mit den Piloten Patrick Friesacher und Ricardo Mauricio.

Der erste offizielle Testtag am Mittwoch (13.02.) sah den Ex-Prost-Formel 1 Piloten Tomas Enge in Front, der Tscheche brannte eine Zeit von 1:28,82 in den Asphalt. Knapp dahinter Mario Haberfeld (1:29,14) und Sebastien Bourdais (1:29,19), ebenfalls keine Unbekannten im Formel 3000 Zirkus.

Enges Teamchef Christian Horner ist vom ersten Auftritt seines Schützlings begeistert: „Tomas kommt mit dem Programm gut voran, er hat viel Potenzial. Und ich bin sicher, dass das noch nicht alles war, wir dürfen noch mehr erwarten.“

Heiß her geht’s im Astromega-Team, mit Tiago Monteiro, Giorgio Pantano und Sebastien Bourdais fighten gleich drei Piloten um die zwei Cockpits. Bourdais lieferte eine beeindruckende Vorstellung, wer letztendlich mit einem Vertrag rechnen darf, ist allerdings noch völlig offen.

Toyotas Formel 1 Testfahrer Ryan Briscoe gab sein Debüt im Nordic-Team, der 7. Platz zeigt von einer tadellosen Leistung, Briscoe war nur ein Zehntel langsamer als Antonio Pizzonia.

Noch nicht ganz in die Gänge kamen scheinbar die Red Bull Junioren, Patrick Friesacher landete mit einer Zeit von 1:30,23 auf Rang 11, Kollege Ricardo Mauricio musste mit Platz 13 vorlieb nehmen (1:30,67).

Die Testfahrten werden am Donnerstag (14.02.) fortgesetzt.

(c) Motorsport.at/Haymarket

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Gerhard Berger über neue Regeln

Gerhard Berger: "Da wehrt sich etwas in mir"

Gerhard Berger will dem neuen Formel-1-Reglement eine Chance geben, betont jedoch, dass es für ihn gefühlt zu weit weg vom "klassischen Motorsport" sei

Bahrain-Test2: Tag 2

Mercedes vorne - Alonso stellt ab

Während Mercedes weiter den Ton angibt und Fernando Alonso drei Stunden vor Testende Feierabend hat, sorgt Ferrari mit seinem Heckflügel für Aufsehen

Der Weltverband FIA hat die Formel-1-Fahrer um Feedback gebeten und zeigt sich offen für Anpassungen: Dennoch sei "neunzig Prozent" der Arbeit bereits gut erledigt