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Optimimismus bei Friesacher

Patrick Friesacher belegte bei F3000-Testfahrten in Silverstone den guten 5. Rang, die Zeitabstände sind relativ gering.

10 Tage vor Beginn der F3000-Meisterschaft 2002 in Brasilien trafen sich die F3000-Cracks zu letzten Tests in Silverstone. Unmittelbar nach diesen Tests wurden die Autos bereits nach Brasilien verschickt.

Das Red Bull Junior Team und Silverstone – das war in der vergangenen Saison nicht gerade eine Liebesbeziehung. Sowohl bei den Tests als auch beim Rennen konnte das Team aus Graz nicht den erhofften Standard erreichen.

Diesmal hielt sich zumindest Patrick Friesacher wieder im Spitzenfeld, in der Nachmittags-Sitzung am Mittwoch, der schnellsten der beiden Tage, war der junge Kärntner starker Fünfter.
Ricardo Mauricio hingegen hatte an beiden Tagen Schwierigkeiten, das richtige Setup zu finden, vor allem mit neuen Reifen.

Die überlegene Bestzeit erzielte in Silverstone der Tscheche Tomas Enge, der im Vorjahr bekanntlich schon für Prost in der Formel 1 fuhr. Patrick Friesacher fliegt Anfang nächster Woche mit großem Selbstvertrauen nach Brasilien:

„Wir gehen gut vorbereitet in diese neue Saison. Die Tests waren durchwegs sehr positiv und lehrreich, vor allem in Barcelona, wo ich der Schnellste war. Die Formel 3000-Teams sind zeitenmäßig enger beisammen als im letzten Jahr – es bleibt abzuwarten, ob man mit den neuen Autos besser überholen kann. Eines steht fest: Das Qualifying wird für den Rennausgang wieder einmal vorentscheidend sein – auf allen Strecken! “

Ergebnis der FIA-Tests in Silverstone:
Mittwoch, 13.3.2002 – Nachmittag.

1 Tomas Enge Arden 1m34.40s
2 Bjorn Wirdheim Arden 1m35.05s
3 Sebastien Bourdais Super Nova 1m35.29s
4 Giorgio Pantano Super Nova 1m35.60s
5 Patrick Friesacher Red Bull 1m35.66s
6 Rodrigo Sperafico Durango 1m35.69s
7 Nicolas Kiesa PSM 1m35.76s
8 Enrico Toccacelo Coloni 1m35.92s
9 Antonio Pizzonia Petrobras 1m35.94s
10 Alex Muller Durango 1m36.00s

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