MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Sieg für Klaffenböck/Parzer

Mit einem Sieg beenden Klaffenböck/Parzer die heurige Seitenwagen-WM-Saison, die Briten Abbott/Biggs holen sich den Weltmeistertitel.

Damit ging eine Saison zu Ende, welche an Spannung kaum zu überbieten war. Im letzten Rennen hatten nicht weniger als fünf Gespanne noch die Chance auf den Titel, den sich schlussendlich der Brite Steve Abbott mit seinem Co-Piloten Jamie Biggs sicherte.

Die entthronten Weltmeister Klaus Klaffenböck/Christian Parzer belegen im Endklassement den ausgezeichneten dritten Platz.

Klaffi: „Gratulation an die neuen Weltmeister Abbott/Biggs. Die beiden haben sich den Weltmeistertitel wirklich verdient. Man könnt zwar jetzt meinen, dass ich enttäuscht bin, weil wir unseren Titel verloren haben, aber dem ist nicht so. Unser Saisonziel war von Beginn an ein Platz unter den ersten Drei. Mit dem heutigen Sieg haben wir dieses Ziel erreicht und daher sind wir zufrieden.“

Das Rennen selbst war Seitenwagensport vom feinsten. Vom Start bis zum Abbruch, drei Runden vor dem Ende wegen Öls auf der Strecke, lieferten sich die beiden Österreicher mit dem britischen Duo Webster/Biggs einen atemberaubenden Zweikampf. Mehrfach wechselten sich die beiden Gespanne an der Spitze ab.

Klaffi: „Als wir in Runde drei erstmals die Führung übernahmen, habe ich versucht, einen Vorsprung herauszufahren, aber Webster blieb mir immer auf den Fersen. Jede Runde sah ich an den Boxenanzeige das Signal +0 und jedes Mal habe ich versucht, noch schneller zu fahren.“

Trotz der schnellsten Runde im Rennen waren die beiden schlussendlich nicht unbedingt enttäuscht über den frühzeitigen Rennabbruch.

Klaffi: „Jedes Mal, wenn mich Webster überholt hatte, wurde es für mich schwieriger zu kontern. Trotzdem haben wir mit einem kämpferisch starken Rennen unseren zweiten Saisonsieg eingefahren.“

Co-Pilot Christian Parzer zum Rennen: „Wir haben gewonnen und genau das ist wichtig. Jetzt freue ich mich schon auf die Videoaufzeichnung des Rennens, denn das war heute ein richtig spannend!“

Ergebnis:

1.Klaffenböck/Parzer, AUT/AUT, 26:02,699
2.Webster/Woodhead, GBR/GBR, + 0,379
3.Steinhausen/Hopkinson, GER/GBR, + 3,703
4.Hanks/Biggs, GBR/GBR, + 9,885
5.Abbott/Biggs, GBR/GBR, + 20,608
6.Schlosser/Hänni, SUI/SUI, + 25,047

WM Endstand:

1. Abbott/Biggs, GBR/GBR, 151 Punkte
2. Steinhausen/Hopkinson, GER/GBR, 151
3. Klaffenböck/Parzer, AUT/AUT, 146
4. Webster/Woodhead, GBR/GBR, 145
5. Hanks/Biggs, GBR/GBR, 145
6. Schlosser/Hänni, SUI/SUI, 98

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Paukenschlag: Messfehler offiziell bekannt

Messfehler: FIA lässt Alpine-Antrag zu

Alpine hat im Kampf gegen die Monaco-Strafen den ersten Etappensieg erzielt: Der Antrag auf Überprüfung ist genehmigt - FOM gibt sogar schon eine Ungenauigkeit zu

Vor dem Langstreckenklassiker

24h Le Mans 2026

Der Langstreckenklassiker – nominell zwei Mal rund um die Uhr – ist inzwischen weit mehr. Und auch keine Rennwoche, sondern eigentlich inzwischen zwei bis drei Wochen. Diese Spanne resultiert aus dem Aufwand, den die Teams und Hersteller rund um dieses Mega-Event betreiben.

Der brandneue Audi Nuvolari teilt offenbar seine Basis mit dem Lamborghini Temerario: Genau daraus könnte das nächste GT3-Auto von Audi entstehen

Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.

GP von Monaco: Qualifying

Antonelli holt Monaco-Pole!

So lief das Qualifying in Monte Carlo: Max Verstappen griff nach Platz 1, Lewis Hamilton mischte voll mit - aber am Ende setzte sich wieder Kimi Antonelli durch