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Ärztliches Startverbot bei der Heimrallye?

Hiobsbotschaft für Sperrer, die Handverletzung nach dem Kärnten-Überschlag ist schlimmer als angenommen, der Start bei der Heimrallye gefährdet.

Nach der Pirelli-Lavanttal Rallye hatte Raphael Sperrer noch Grund zum Jubeln, immerhin machte er durch den Ausfall Stohls ganze 20 Punkte auf seinen schärfsten Kontrahenten gut. Allerdings dürfte der Überschlag des Kirchdorfers auf der Eröffnungs-SP des 2. Tages nun doch schwerere gesundheitliche Schäden verursacht haben als zunächst angenommen.

Raphael klagte bereits nach dem Crash über starke Schmerzen in der rechten Hand, ein sofort während der Rallye angelegter Tapeverband ermöglichte aber die Weiterfahrt. Die unmittelbar im Anschluss an die Rallye durchgeführte Untersuchung gab zunächst Entwarnung, da die Schmerzen aber nicht besser wurden, suchte Sperrer in dieser Woche am Mittwochabend bei einem Besuch in Salzburg das Landeskrankenhaus auf.

Hier stellte Oberarzt Dr. Arthur Trost, der übrigens als ÖSV-Arzt auch Hermann Maier behandelt hat, einen Bruch des Handgelenkes (Kahnbein) der rechten Hand fest. Sperrer wurde sofort ein Gips angelegt, die daraus resultierende Behinderung wird von den Ärzten auf zwei bis drei Wochen geschätzt.

Damit ist der Start von Raphael Sperrer ausgerechnet bei seiner Heimrallye, der Phyrn-Eisenwurzen-Rallye am 3. und 4. Mai im Raum Kirchdorf/ Windischgarsten nicht gesichert:

„Jetzt kann ich nur warten, wie der Heilungsprozess verläuft. Ich hoffe natürlich, nach dem Sieg im Lavanttal bei meiner Heimrallye dabei sein zu können. Das letzte Wort dazu hat aber Oberarzt Dr. Trost,“ erklärte Sperrer in Salzburg.

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