MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

McRae wechselt zu Citroen

Donnerstag morgen wurde auf dem Pariser Autosalon bekannt gegeben, dass der Schotte einen Ein-Jahres-Vertrag bei Citroen unterzeichnet hat.

Manfred Wolf

Was vor dieser Entscheidung ablief, haben wir noch einmal kurz zusammengefasst: Wie in der englischen Zeitung “The Guardian” gestern zu lesen war, trennt sich Ford von seinem Star-Piloten: “Wir haben uns definitiv entschieden, dass wir den Vertrag von McRae nicht verlängern.”

Damit ist klar, dass Ford gegen eine eventuelle Abwerbung von McRae durch Citroen oder Subaru nichts unternehmen wird.

Ein Grund dafür dürfte das hohe Gehalt des Schotten sein. Fünf Millionen Pfund soll McRae verdienen – zuviel für Ford, die schon früher in dieser Saison verlautbart haben, das Geld lieber in die Weiterentwicklung ihres Focus Focus WRC stecken zu wollen.

Das Interesse von Citroen war bekanntlich sehr groß, auch bei Subaru hatte man ein Auge auf ihn geworfen. gewann er doch schon 1995 den WM-Titel für die Japaner.

Doch das liebe Geld dürfte auch bei Subaru das Hauptproblem gewesen sein. Zumal man mit Tommi Mäkinen schon einen relativ teuren Piloten unter Vertrag hat.

Blieb also nur Citroen. McRae traf gestern mit Citroen-Team-Boss Guy Frequelin zusammen, da wurde noch dementiert: "Es ist zwar noch keine Entscheidung gefallen, aber ich hoffe, es wird bald soweit sein. Wir sind schon fast am Ziel. Aber es sind natürlich noch viele Detailfragen zu klären, ich habe also noch nichts unterschrieben“, so McRae gegenüber dem „Guardian“.

Heute morgen folgte dann eine definitive Entscheidung: Am Pariser Automobilsalon gab es ein kurzes Statement von Citroen:

„Guy Frequelin hat Colin McRae gefragt, ob er 2003 14 WM-Rallyes für Citroen bestreitet. Mit seinen 25 WRC-Siegen und seinem WM-Titel bringt Colin viel wertvolle Erfahrung zu unserem Team mit.“

Damit ist klar, dass der Schotte einen Ein-Jahres-Vertrag bei Citroen unterschrieben hat.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Zwischen Wachstum und Identität

MotoGP will keine F1-Kopie werden

Milliarden-Übernahme, Millionen Fans, aber kein Kurs Richtung Formel 1: MotoGP-Sportdirektor Carlos Ezpeleta erklärt, warum der Sport bewusst anders bleiben will

Gewinne Tickets für das Spektakel am Nürburgring

Kartenverlosung: 24h Nürburgring 2026

Mit Motorline mittendrin in der Startaufstellung auf der Start-/Ziel-Geraden vor dem Rennen: Wir verlosen Top-Tickets samt Fahrerlager-Zugang für die Rennwoche des Vollgas-Spektakels im Mai 2026

Max Verstappen auf der Nordschleife

Zwischen Siegchance und Tragödie

Max Verstappen erlebt extremes Wochenende auf der Nürburgring-Nordschleife: Erst eine Tragödie, dann eine tolle Show und letztlich ein bitteres Ende

Toto Wolff gingen die Streitigkeiten zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg 2016 zu weit, sodass er beide Fahrer kurzzeitig freistellte und eine Warnung aussprach