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"Es gibt nur ein einziges Ziel"

Raphael Sperrer über seine Taktik beim Saisonfinale, sein bevorzugtes Wetter, die ausländische Konkurrenz und das Titelduell.

Raphael, du hast bei der Waldviertel-Rallye die besseren Karten als Manfred Stohl, da nun Franz Wittmann nicht ins Geschehen eingreift, gibt's ein direktes Duell, oder?

Man darf den Start von Franz Wittmann glaube ich nicht überbewerten, ich weiß nicht, ob er in das Duell eingreifen hätte können. Aber prinzipiell ist meine Aufgabe etwas leichter als die von Manfred

Hast du dir eine Taktik zurecht gelegt?

Meine Taktik lautet Staatsmeister zu werden.

Kannst du dir aufgrund der starken Konkurrenz vorstellen, etwas Tempo rauszunehmen?

Man kann nicht wirklich langsamer fahren, denn genau dann schleichen sich meistens Fehler ein. Ich werde versuchen, einen klaren Kopf zu behalten und schnell zu fahren. Die ausländischen Starter sind sicher nicht zu unterschätzen, vor allem dann, wenn man Probleme bekommen sollte.

Die Witterungsverhältnisse sind im Waldviertel ja immer ein Kapitel für sich, welches Wetter wäre dir am Liebsten?

Von mir aus kann's ruhig schneien, ich habe ja einen schwedischen Co-Piloten. Wir sind für jedes Wetter gerüstet, allerdings ist man teilweise drei Stunden auf den selben Reifen unterwegs, auf Schotter, Asphalt, bei Schnee, Regen oder trockener Fahrbahn. Das macht die Sache nicht wirklich einfach.

Abschließend noch ein Wort zur Entscheidung des Berufungs-Gerichtes in der Causa "Fahrverbot in Admont"

Ich habe auf der ganzen Linie Recht bekommen, es gab keinerlei Zweifel an diesem Urteil. Aber lassen wir die Sache nun auf sich beruhen. Ich hoffe, dass zahlreiche Sperrer-Fans ins Waldviertel kommen und dass in beiden Lagern Fairness herrscht.

Danke für das Gespräch und alles Gute!

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