MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Wen interessiert das Leistungsgewicht?

Nach 23-monatiger Pause feiert Gerhard Schützl sein Rallye-Comeback, im Wechselland gibt er einem Gruppe-H Corsa die Sporen.

Gerhard Schützl, der Unternehmer aus Pfaffstätten, feiert nach 23 Monaten berufsbedingter Pause sein Comeback in der österreichischen Rallye-Szene. Dieses war eigentlich bereits für die Pirelli-Lavanttal-Rallye Anfang April gedacht, zwei kaputte, obwohl nagelneue Kolben nach einer kurzen Testfahrt zögerten dieses jedoch nun bis zur Wechselland-Rallye am kommenden Wochenende hinaus.

Da der Rallyesport schon seit ewigen Zeiten ein Sport für alle Altersstufen ist, fällt man im runden Alter von 50 Jahren nicht besonders auf. Schon eher mit satten 120 kg Lebendgewicht bei 1,74 m, die Gerhard Schützl eindeutig an die Spitze der österreichischen Rangliste stellen. Diesen kleinen Performance-Nachteil versucht er mit leichtgewichtigen Co-Piloten und einer extra Portion an Einsatz wettzumachen.

Das Ziel für den Wiedereinstieg lautet, einen Platz unter den ersten 3 in der Gruppe H, also bei den 10 bis 25 Jahre alten Autos zu erreichen. Ein ehrgeiziges Ziel, hat sein Opel Corsa 1300 doch von allen Konkurrenten das weitaus schlechteste Leistungsgewicht aufzuweisen.

In Sachen Co-Pilot vertraut Gerhard Schützl beim Comeback auf weibliche Intuition, wobei die 34jährige Brigitte Schützner-Breitler aus Tirbuswinkel ihre Premiere auf dem „heißen Sitz“ feiert. Die Besitzerin eines Reifenhandels in Traiskirchen erfüllt sich damit einen seit vielen Jahren gehegten Traum. Die Verbindung war relativ leicht geknüpft, da beide Mitglied beim MCL 68, dem zweiten großen Motorsport-Club im Raum Baden, sind.

News aus anderen Motorline-Channels:

T-Mobile Rallye-ÖM: Wechselland

Weitere Artikel:

Winward-AMG-Pilot Maro Engel gewinnt das Sonntagsrennen der DTM auf dem Red-Bull-Ring und beendet damit einen langjährigen Mercedes-Fluch in Österreich

Marko jetzt RB Ring Botschafter

Helmut Marko erklärt fehlenden "Max-Faktor"

Helmut Marko kennt Max Verstappen besser als fast jeder andere - Und er weiß genau, warum er mit dem aktuellen Red Bull nicht den Unterschied machen kann

Rechbergrennen 2026: Bericht

Wochenende voller Rekorde

Der Rechberg erlebt ein Wochenende voller Rekorde…auch bei der 52. Auflage. Christian Merli und Ronnie Bratschi sind die Dominatoren des Berg-Klassikers. Christoph Lampert bester Österreicher. Neuer Streckenrekord bei den Tourenwagen und Höchstleistungen im Almenland

Rechbergrennen 2026: Vorschau

Rekord-Nennung beim Rechbergrennen

Der große Bergpreis von Österreich am Rechberg zieht die besten Bergrennpiloten aus ganz Europa an. 269 TeilnehmerInnen aus 18 Nationen bedeuten neuen Nennrekord. Veranstalterteam rechnet mit großem Zuschaueransturm