MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Wo landet Jacques Villeneuve?

Jacques Villeneuve wird 2004 sicher nicht bei BAR fahren – dies teilte Teamchef David Richards dem Villeneuve-Manager Craig Pollock mit.

Während spekuliert wird, ob Juan Pablo Montoya schon für 2004 zu McLaren-Mercedes wechseln darf und Jacques Villeneuve dann seinen Platz einnehmen würde, musste der Kanadier erfahren, dass seine Dienste bei British American Racing nicht mehr erwünscht sind!

Wie die Kollegen der kanadischen Presse berichten, hat Villeneuves Manager Craig Pollock einen Anruf von BAR-Teamchef David Richards erhalten. In dem Gespräch erklärte Richards, dass man den Vertrag mit Villeneuve nicht verlängern werde, womit klar sein dürfte, dass der Japaner Takuma Sato 2004 neben Jenson Button fahren wird. Motorenpartner Honda scheint sich also gegen Hauptsponsor BAT durchgesetzt zu haben – der Tabakkonzern stand auf der Seite von Villeneuve.

„Das ist sehr enttäuschend, da das Team rund um Jacques aufgebaut wurde und er immer loyal war“, zitierte Canada NewsWire einen enttäuschten Craig Pollock. „Man hätte ihm keine Vorwürfe gemacht, wenn er gegangen wäre, aber er wollte dem Projekt die Treue halten, obwohl er kein konkurrenzfähiges Auto hatte. Wir sind traurig und enttäuscht, denn Jacques hat in den letzten fünf Jahren alles für BAR gegeben. Alles was wir im Moment wissen, ist nach dem Anruf von David Richards, dass British American Racing 2004 nicht mit Jacques plant.“

Entsprechend hat Jacques Villeneuve für das kommende Jahr bisher kein Formel 1 Cockpit. Eine Möglichkeit wäre bei Jordan unterzukommen, denn letzten Gerüchten zufolge könnte Craig Pollock Anteile an den Gelben kaufen und Villeneuve unterbringen. Ebenfalls möglich wäre ein Wechsel zu BMW-Williams, aber nur, wenn Juan Pablo Montoya definitiv 2003 die Weiß-Blauen verlassen würde.

Bei Teamchef Frank Williams genießt Villeneuve noch immer hohes Ansehen: „Tatsache ist, dass Jacques sich dazu entschlossen hat zu einem Team zu wechseln und diesem Team immer treu blieb, obwohl er niemals vorne mitfahren konnte“, machte Sir Frank Williams klar. „Setzt Michael in einen Minardi und er würde ihn vielleicht ein paar Reihen weiter vorne qualifizieren. Aber nicht mehr. Gebt Jacques ein besseres Auto und ich bin mir sicher, dass er besser wäre…“

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Berufungsgericht hat entschieden

Pierre Gasly verliert Monaco-Podium wieder!

Das internationale Berufungsgericht hat im Streit um das Monaco-Podium von Pierre Gasly entschieden: Strafen bleiben bestehen, Alpine-Pilot verliert den dritten Platz

Sprint-Qualifying Zandvoort

Russell meldet sich mit Pole zurück!

Kimi Antonelli und Max Verstappen geschlagen, und George Russell wieder in der Spur: So lief das Sprint-Qualifying der Formel 1 in den Niederlanden

Auer schreibt Geschichte

Auer vorzeitig Endurance Champion!

Lucas Auer schrieb am Sonntag auf dem Nürburgring Geschichte: Mit seinen Winward Racing Teamkollegen Maro Engel (D) und Luca Stolz (D) gelang es ihm, erstmals in der Historie der GT World Challenge den Endurance Cup Titel vorzeitig einzufahren!

Flavio Briatore hegt großen Frust gegen das Ergebnis der Berufungsverhandlung und wirft einem der vier Richter vor, eine besondere Verbindung zu McLaren zu haben

Der Regen kam um ein paar Minuten zu spät: George Russell erobert acht Punkte für die Formel-1-WM, Nico Hülkenberg scheidet mit Defekt aus