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Die Zukunft der Formel 1 scheint gesichert

Die angekündigte Konkurrenzserie der in der GPWC organisierten Automobilhersteller wird es nicht geben, man einigte sich mit den Banken der SLEC.

Was sich bereits in den letzten Wochen angekündigt hatte, wurde am Freitag offiziell bestätigt: Noch vor Jahresende haben die in der GPWC vereinigten fünf großen Automobilhersteller sowie die FOA und die SLEC F1-Holding ein Statement über die Zukunft der Formel 1 veröffentlicht.

Darin wird bestätigt, dass die GPWC sowie die Anteilseigner-Banken der SLEC Holding und F1-Boss Bernie Ecclestone eine Absichtserklärung über die zukünftige Struktur der „Königsklasse des Motorsports“ unterzeichnet haben und dabei unter anderem die folgenden Punkte festhielten:

1. Die Einnahmen der Teams werden „deutlich“ über die bislang im aktuellen Concorde Agreement festgelegten Summen angehoben.

2. Die GPWC wird durch drei Direktoren in der SLEC vertreten sein, um einen langfristigen Erfolg durch das eigene Hintergrundwissen zu stärken.

3. Die Anteile an der SLEC werden sich nicht signifikant verändern, womit die Bayerische Landesbank, JP Morgan und Lehman Brothers auch weiterhin die Mehrheit der Anteile halten werden.

4. Bernie Ecclestone wird der FOA auch weiterhin als Geschäftsführer erhalten bleiben.

5. Alle Beteiligten verpflichten sich kurz- bis mittelfristig ein Emissionskonzept zu erarbeiten.

Zudem wird eine Erweiterung des aktuellen Concorde Agreements über das Jahr 2007 hinaus ebenfalls zum Umfang des Vertrages gehören, und damit die Gefahr einer Konkurrenzserie endgültig beseitigt. Die Verträge sollen Mitte des kommenden Jahres unterzeichnet werden.

Stimmen der Parteien

Prof. Juergen Hubbert, Vorsitzender der GPWC:
Diese Absichtserklärung enthält die Hauptziele der GPWC und ist im besten Interesse der Teams und Fans.

Dr. Gerhard Gribkowsky, Vertreter der SLEC-Banken:
Mit dieser Absichtserklärung haben wir eine stabile und langfristige Plattform für alle Beteiligten des Formel-1-Sports geschaffen, besonders die Teams. Zur gleichen Zeit haben wir aber auch die kommerzielle Basis für die finanzielle Stabilität der Formel 1 gesichert.

Bernie Ecclestone, CEO der FOA:
Mein Hauptziel war es natürlich, die langfristige Zukunft der Formel 1 zu sichern. Mit einem unterschriftsreifen, berichtigten und erweiterten Concorde Agreement und einem allgemeinen Konsens bei den Schlüsselthemen bin ich sehr optimistisch...

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