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Formel Langeweile

Ex-F1-Weltmeister Nigel Mansell übt Kritik am neuen Format der Formel 1, vor allem der neue Qualifying-Modus ist dem Briten ein Dorn im Auge.

Das nicht mehr ganz so junge neue Qualifyingformat mit dem Einzelzeitfahren ist immer noch ein Reibebaum im Fahrerlager der Königsklasse.

Manche sehen in der Einzelrundenqualifikation einen Impuls für das willkommene Durcheinanderschütteln der Startaufstellung – andere finden den neuen Modus einfach nur „langweilig“, wie es Nigel Mansell, Weltmeister des Jahres 1992, formuliert.

Der 50jährige Brite, der 1995 seinen letzten Grand Prix bestritten hat, versucht zurzeit, Englands besten Golfplatz zu bauen – und das scheint zumindest für Mansell weitaus spannender zu sein, als die gegenwärtige Formel 1. Zumindest am Freitag und am Samstag verzichtet der „Löwe“ auf das Aktivieren seines TV-Geräts.

Mansell erklärt seine Abneigung gegenüber dem neuen Qualifikationsmodus: „Man sieht nicht mehr diese fliegenden Runden, wie sie früher üblich waren. Da ist gar nichts Spektakuläres mehr zu sehen und du bekommst einfach den Speed nicht mehr vermittelt.“

Dass Nigel Mansell mit der Formel 1 noch nicht völlig abgeschlossen hat, zeigt die Tatsache, dass er diesbezüglich noch Wünsche hegt: „Ich würde künftig gern mehr Action sehen – und 26 Autos in der Startaufstellung!“

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