MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

"Keine Angst vor neuem McLaren"

Der Manager der Schumi-Brüder über einen weiteren Titel für Michael, den fehleranfälligen Kimi Raikkonen und die wasserkochende McLaren-Truppe.

Während BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen davon überzeugt ist, dass am Nürburgring mit Ralf Schumachers Wagen das beste Auto der Formel 1 gewonnen habe, da der Ferrari dies mittlerweile nicht mehr sei, führt für den Manager der beiden Schumacher Brüder im Titelkampf kein Weg am amtierenden Champion vorbei.

Entsprechend sagt Willi Weber auch: „Michael bleibt Weltmeister.“ Den Grund für eine weitere erfolgreiche Titelverteidigung seines Schützlings sieht Weber hierbei in den Fehlern seines Hauptkonkurrenten aus Finnland.

„Letztlich ist Kimi Räikkönen kein Gegner für ihn,“ urteilt Weber in der Sport Bild hart über den Ice Man. „Kimi ist ein Supertalent, wirklich sauschnell. Aber er macht viel zu viele Fehler. Das muss man einem so jungen Mann zugestehen. So wird man allerdings halt nicht Weltmeister,“ grenzt er seine harten Worte jedoch wieder etwas ein.

An einem möglichen Zweikampf der beiden Schumacher Brüder um den WM-Titel glaubt Weber allerdings trotz der ansteigenden Form von BMW-Williams nicht mehr. „Ich bin überrascht, um wie viel der BMW-Williams in den vergangenen Monaten verbessert wurde,“ so Weber, „aber für den WM-Titel wird es für Ralf nicht mehr reichen. Die dafür erforderliche Aufholjagd ist bei der neuen Punkteverteilung gar nicht mehr möglich.“

Ein mögliches Debüt des neuen McLaren MP4-18 als WM entscheidender Silberpfeil im McLaren-Köcher erwartet der Schwabe dabei ebenso wenig: „Also vor dem neuen McLaren Mercedes habe ich nun wirklich keine Angst,“ zeigte sich Weber respektlos vor dem sagenumwobenen und chronisch verspäteten MP4-18. „So viel besser als der aktuelle Silberpfeil kann der gar nicht sein. Bei Mercedes kochen sie auch nur mit Wasser...“

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Melbourne-Desaster: Honda vergrault?

Der fatale Umgang von Aston Martin mit Honda

Eigentlich sollte 2026 das Jahr von Lawrence Stroll werden - Doch nach dem Melbourne-Debakel sieht ein Experte die Beziehung zu Honda bröckeln

Honda hat eine Erklärung für seine bisherigen Probleme geliefert: Die Batterie wird durch Vibrationen beschädigt - Hersteller hofft auf Besserung bis Suzuka

GP von Australien: Bericht

Russell gewinnt F1-Auftakt in Australien!

Ferrari machte George Russell das Leben in der Anfangsphase richtig schwer, am Ende war es für Mercedes aber der erwartete Auftaktsieg in Australien

Drohende Reduktion bleibt aus!

Mercedes-AMG präsentiert DTM-Aufgebot 2026

Mercedes-AMG präsentiert seine DTM-Aufstellung für die Saison 2026: Was aus der drohenden Fahrzeugreduktion wurde und welche Änderungen es bei den Teams gibt

Einige Beobachter befürchteten 2026 einen deutlichen Einbruch der Formel-1-Rundenzeiten - Der Wintertest in Bahrain zeigt, dass diese Sorge unbegründet war