MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Histo-Cup: Hungaroring

Salzburger-Wochenende

Ford Escort Glüher Max Lampelmaier darf sich über einen Doppelsieg in Ungarn freuen, Gesamtleader Michael Steffny holt die Plätze zwei und drei.

Samstag, 13. September

Bei für Ungarn fast arktischen Temperaturen gaben sich die historischen Boliden keine Blöße und lieferten eine tolle Show ab. Wolfgang Schachinger mit dem großen 3 Liter BMW feierte einen sicheren Laufsieg, dahinter ein packendes Duell zwischen Max Lampelmaier mit dem Ford Escort RS 2000 BDA und dem Lotus Fahrer Willi Theussl.

Dicht dahinter Michael Steffny (Castrol-BMW 2002), der in der ersten Runde seinem Teamkollegen Gerald Rinnhofer nach einem Dreher in einer der schnellen 4. Gang Kurven über die Wiese ausweichen musste.

Nachdem der bisher Führende in der Gesamtwertung, Roland Spazierer wegen Motorschaden ausgefallen war, fuhr der Salzburger den sicheren zweiten Klassenrang hinter Max Lampelmaier und vor seinem Teamkollegen Gerald Rinnhofer ins Ziel.

Die Kasse bis 1600ccm konnte der Tiroler Alex Wechselberger mit dem Ex Wendlinger Alfsaud Tropheo gewinnen. Feine Leistungen zeigten auch die beiden Rookies Josef Piribauer (BMW 320-4) und Franz Irxenmayr (BMW 3.0CSI). Die Klasse der Gruppe H Fahrzeuge gewann der Kärntner Dietmar Oberdorfer (Alfa Romeo Giulia S).

Sonntag, 14. September

Harte Kämpfe unter strahlender Sonne waren auch am Sonntag im zweiten Rennen garantiert. Spannender Start mit Wolfgang Schachinger an der Spitze, hinter ihm – Stosstange an Stosstange - Willi Theussl im Lotus Elan, gefolgt von Max Lampelmaier im schnellen Ford Escort RS 2000 BDA.

Dahinter ein packender Dreikampf der 2-Liter Piloten Michael Steffny, Gerald Rinnhofer und Johannes Kraft (alle BMW 2002). Der Routinier Michael Steffny konnte sich mit viel Kampfgeist ganz knapp behaupten und fuhr als Gesamtdritter hinter Wolfgang Schachinger und Max Lampelmaier ganz wichtige Punkte ins Ziel, da der schärfste Konkurrent um den Gesamtsieg, Roland Spazierer, nicht mehr starten konnte.

Die GT-Wertung konnte diesmal Michael Kruschik gewinnen, der sonst schnellste Lotus-Pilot Willi Theussl musste seinen Boliden wegen technischen Problemen in der siebten Runde abstellen. Die 1600ter Klasse gewann abermals der Tiroler Alex Wechselberger. Sieger der Gruppe H Dietmar Oberdorfer, Kärnten.

Gesamtwertung

Michael Steffny führt mit seinem Castrol-BMW 2002 nun vier Rennen vor Schluss mit 106 Punkten vor Roland Spazierer (95), Willi Theussl (92), Wolfgang Schachinger (82) und Alex Wechselberger (80).

In zwei Wochen geht es am 27. und 28. September zum österreichischen Saisonfinale nach Zeltweg, zum vorläufig letzten Rennen am A1-Ring. Das Feld des HISTO-CUP AUSTRIA wird auch am A1-Ring das mit Abstand größte Starterfeld stellen. Das Publikum wird mit Sicherheit wieder tolle und spannende Rennen sehen.

Das Finale des HISTO-CUPS findet am 10. und 11. Oktober in Brünn statt.

News aus anderen Motorline-Channels:

- special features -

Weitere Artikel:

Ein Thriller mit einem märchenhaften Ende: Kimi Antonelli demütigt George Russell und gewinnt den Grand Prix von Italien - Charles Leclerc übersteht Crash unverletzt

Ford wird 2027 mit einem LMDh-Boliden in der Langstrecken-WM antreten, nicht in der amerikanischen IMSA-Serie: Ford-Sportchef Mark Rushbrook erklärt die Gründe

Kimi Räikkönens Sohn Robin wird Red-Bull-Junior - Über den Nachwuchs der Bullen schafften es bereits Fahrer wie Max Verstappen oder Sebastian Vettel in die Formel 1

Flavio Briatore hegt großen Frust gegen das Ergebnis der Berufungsverhandlung und wirft einem der vier Richter vor, eine besondere Verbindung zu McLaren zu haben

"Müssen über Strafen nachdenken"

Absichtliche DTM-Ausfälle am Samstag?

Absichtliche Ausfälle am Samstag sorgen in der DTM für Ärger: Warum die Teams zu diesem Schritt greifen und welche Wege es gibt, das zu unterbinden

Berufungsgericht hat entschieden

Pierre Gasly verliert Monaco-Podium wieder!

Das internationale Berufungsgericht hat im Streit um das Monaco-Podium von Pierre Gasly entschieden: Strafen bleiben bestehen, Alpine-Pilot verliert den dritten Platz