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Langstrecken-Meisterschaft: Nürburgring

Die Pechsträhne ist zu Ende!

Das österreichische Trio Nemecek/ Schachinger/ Wakolbinger fuhr in der "Grünen Hölle" den tollen zweiten Rang in der Diesel-Wertung heraus.

Den 3. Lauf am 12.4. zum VLN – Langstreckenpokal nutzte das Team um Peter Nemecek als Testlauf für das 24h – Rennen am 31.5./1.6. am Nürburgring.

Hatte die „grüne Hölle“ der Technik des BMW 320d im Vorjahr bei allen 3 Versuchen den Garaus gemacht – Abschließender Tiefpunkt war der schwere Unfall von Alfred Fischer nach Aufhängungsbruch – bezwang die Truppe des PSV – Linz und MSC Rottenegg die berüchtigte Nordschleife bravourös.

Obwohl Technik und Taktik eigentlich von Anfang an gegen ein Spitzenresultat sprachen – schließlich sollte es nur ein Test unter Rennbedingungen werden – belegten die 3 „Ösis“ am Ende Rang 2 in der Dieselwertung.

„Es war ziemlich knapp, weil wir stur unsere Marschroute beibehalten wollten. Und die gab uns 3 gleich lange Fahrzeiten für die Piloten und 2 Tankstopps vor. Hätten wir es auf das Rennen selbst angelegt, hätte die Taktik anders ausschauen müssen, „ meint Koordinator Georg Gruber.

„Aber nach dem Training war schon klar, daß wir es trotz unserer eigenen Vorgaben eventuell auf Rang 3 schaffen könnten. Rang 2 – ohne einen gegnerischen Ausfall (!) – ist natürlich super fürs Team und die Sponsoren“

Den ersten Grundstein zum Erfolg legte Helmut Wakolbinger mit einem perfekten 1. Turn. „Am Start versuchte ich mich zurückzuhalten, um nicht den Test schon dort beenden zu müssen. Mit Auflockerung des Feldes ging es dann immer besser zu fahren und die Runden 2 – 4 waren echt super. Danach begannen die ersten Überrundungen und wenn ein DTM-Astra oder Audi am Diesel - BMW aufläuft versucht man ganz schnell Platz zu machen. Die Dinger gehen nämlich höllisch...

Rallye-Urgestein Hans Schachinger fuhr statt Alfred Fischer, der sich mit seinen Peugeot 106 auf die heurige Bergsaison vorbereitet. Schachinger war zuletzt vor 7 Jahren auf der Nordschleife und anfangs dementsprechend vorsichtig.

Mit der schnellsten teaminternen Runde zeigte der Niederösterreicher allerdings , daß er das Autofahren sicher nicht verlernt hat. „Es ist aber sowohl im Auto als auch bei mir noch einiges drinnen und das stimmt uns nach diesem Ergebnis schon optimistisch für die 24h“, meinte er nach der Siegerehrung.

Peter Nemecek bekam die schwierigste Aufgabe. Er mußte sein Auto mit immer schwächer werdenden Hinterreifen über den Rest der Distanz bringen. Und das war schon deshalb schwierig, weil einerseits die Konkurrenz im Nacken saß, andererseits die Möglichkeit bestand, das Auto von Rang 3 auf 2 vorzubringen.

„Das war Moment wo aus dem Test doch noch ein Rennen wurde, denn eigentlich hätten wir die Hinterreifen wechseln müssen. Aber wenn du plötzlich um einiges schneller bis als der Vordermann (der die gleichen Probleme hatte), dann wird man wieder zum Renntier, „ beichtete der Linzer.

Drei Runden vor Schluss gelang es dann wirklich sich auf Platz 2 vorzuschieben und ab da fieberte der Rest des Teams der Zielflagge entgegen, während Nemecek schon die unmöglichsten Geräusche im Auto zu hören glaubte.

„Aber diesmal hat uns der Ring nicht bezwungen“ freute sich der Teamleader. Was so nicht ganz stimmte. Denn irgendwo verlor der BMW wenige Runden vor Schluss den Zeittrransponder. Das hatte zwar keine Auswirkung aufs Resultat, aber aufs Budget, weil dieses Ding nicht gerade billig ist...

„Jetzt Ärmel aufkrempeln und präzise vorbereiten“ lautet die Devise im ganzen Team. „Die 24 Stunden müssen geschafft werden. Wir haben schon so viel investiert.“

Einen Bericht des Rennens finden Sie in der rechten Navigation!

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